Pallade Veneta - Merz: Ukraine muss in Gespräche über Kriegsende einbezogen werden

Merz: Ukraine muss in Gespräche über Kriegsende einbezogen werden


Merz: Ukraine muss in Gespräche über Kriegsende einbezogen werden
Merz: Ukraine muss in Gespräche über Kriegsende einbezogen werden / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Vor dem Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und Kreml-Chef Wladimir Putin hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine Beteiligung der Ukraine an Gesprächen über ein Ende des russischen Angriffskriegs gefordert. Er gehe davon aus, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj an dem für Freitag im US-Bundesstaat Alaska geplanten Gipfel "beteiligt wird", sagte Merz am Sonntag in einem ARD-Interview.

Textgröße ändern:

"Wir können jedenfalls nicht akzeptieren, dass über die Köpfe der Europäer und die Köpfe der Ukrainer hinweg über Territorialfragen zwischen Russland und Amerika gesprochen oder gar entschieden wird", betonte der Kanzler. "Ich gehe davon aus, dass die amerikanische Regierung das genauso sieht." Es gebe deshalb auch eine "enge Abstimmung" mit Washington. Noch am Sonntag werde er erneut mit Trump telefonieren, kündigte Merz an.

Er bekundete die Hoffnung, dass bei einer Einbeziehung Selenskyjs der Gipfel in Alaska zu einem "Durchbruch" und vor allem zu einem Waffenstillstand in dem seit dreieinhalb dauernden Krieg Russlands gegen sein Nachbarland führen werde. In jedem Fall müsse der Gipfel "Konsequenzen" haben - entweder, dass der internationale Druck auf Moskau danach noch einmal erhöht werde, oder indem Russland "von sich aus einsieht", dass es den Krieg nicht fortsetzen könne.

M.Jacobucci--PV

Empfohlen

Bericht: Asylerstanträge bis 25. September auf tiefstem Stand seit 2012

Bis zum 25. September ist die Zahl der Asylerstanträge in Deutschland einem Medienbericht zufolge auf den niedrigsten Stand seit 2012 gefallen. Bis zu diesem Stichtag seien 3345 Erstanträge registriert worden, berichtete die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf das Bundesinnenministerium.

Wadephul warnt in Rede bei Vereinten Nationen vor Risiken durch KI

In einer Rede vor der UN-Vollversammlung hat Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) vor den Risiken durch die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) gewarnt. Es handle sich um eine Technologie, die die Wirtschaft von Staaten zu Fall bringen und Lebensgrundlagen bedrohen könne, wenn sie in falsche Hände gerate, sagte Wadephul am Samstag in seiner Ansprache bei der UN-Generaldebatte in New York.

Berlin: SPD-Landesvorstand stimmt für Sondierungsgespräche mit der Linken

Knapp eine Woche nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat der SPD-Landesvorstand für Sondierungsgespräche mit der Linken gestimmt. Der Vorstand beschloss am Samstag einstimmig, die Einladung der Linkspartei zu Sondierungen anzunehmen, wie ein Sprecher mitteilte. Die Linke hatte die Wahl am vergangenen Sonntag deutlich vor der bislang gemeinsam mit der SPD regierenden CDU gewonnen.

Lawrow: Russland wird Ziele in der Ukraine "egal wie" erreichen

Russland ist nach den Worten des russischen Außenministers Sergej Lawrow entschlossen, seine militärischen Ziele in der Ukraine "egal wie" zu erreichen. "Die Ziele der speziellen Militäroperation werden erreicht, die Bedrohung der russischen Sicherheit wird beseitigt und das friedliche Leben wird zurückkehren", sagte Lawrow am Samstag vor der UN-Vollversammlung in New York. Dies werde "egal unter welchen Umständen passieren".

Textgröße ändern: