Pallade Veneta - Trump-Regierung ordnet Baustopp für Offshore-Windprojekt in Rhode Island an

Trump-Regierung ordnet Baustopp für Offshore-Windprojekt in Rhode Island an


Trump-Regierung ordnet Baustopp für Offshore-Windprojekt in Rhode Island an
Trump-Regierung ordnet Baustopp für Offshore-Windprojekt in Rhode Island an / Foto: Thomas Traasdahl - Ritzau Scanpix/AFP/Archiv

Die US-Regierung hat ein nahezu fertiges Windpark-Projekt vor der Küste des Bundesstaates Rhode Island gestoppt. Der geschäftsführende Direktor des Büros für Meeresenergie-Management (BOEM), Matthew Giacona, wies den dänischen Betreiber Örsted am Freitag (Ortszeit) an, "alle laufenden Aktivitäten" einzustellen, um Zeit für eine Überprüfung zu geben. "Insbesondere versucht BOEM, Bedenken im Zusammenhang mit dem Schutz von nationalen Sicherheitsinteressen in den Vereinigten Staaten auszuräumen", erklärte Giacona.

Textgröße ändern:

"Sie dürfen Aktivitäten erst wieder aufnehmen", wenn die Überprüfung abgeschlossen sei, hieß es weiter. Örsted erklärte, alle Optionen zu prüfen, "um die Angelegenheit zügig zu lösen", einschließlich der Einleitung von "potenziellen rechtlichen Schritten".

Das mit allen Genehmigungen ausgestattete Projekt namens Revolution Wind vor der US-Ostküste ist zu 80 Prozent fertig. 45 von 65 Turbinen sind bereits installiert.

US-Präsident Donald Trump ist ein erklärter Windkraftgegner. Kurz nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus für eine zweite Amtszeit im Januar unterzeichnete der Rechtspopulist eine Reihe von Dekreten, die den Windenergiesektor in den USA weitgehend zum Stillstand brachten. Unter anderem wurden Genehmigungen für Windenergieprojekte und Darlehen eingefroren.

Trumps Vorgänger Joe Biden von der Demokratischen Partei hatte den Ausbau erneuerbarer Energien massiv unterstützt. Trump dagegen setzt auf fossile Energieträger wie Erdöl.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Trump lehnt iranischen Plan für Hormus-Wiedereröffnung ab

US-Präsident Donald Trump hat einen iranischen Vorschlag zur Wiederöffnung der Straße von Hormus binnen sieben Tagen abgelehnt. "Ich weise ihren Vorschlag zurück", sagte er am Samstag vor Journalisten mit Blick auf die iranische Führung. Diese wolle ein Abkommen schließen, "weil sie so schlecht dasteht", fügte der US-Präsident hinzu. Der iranische Präsident Massud Peseschkian erklärte derweil, auch der Oberste Führer Modschtaba Chamenei unterstütze den jüngsten Vorschlag.

Bundesaußenminister Wadephul trifft russischen Kollegen Lawrow bei der UNO

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat am Samstag seinen russischen Kollegen Sergej Lawrow bei der UNO in New York getroffen. Es war das erste Treffen zwischen Chefdiplomaten aus Deutschland und Russland seit Beginn des russischen Krieges in der Ukraine im Jahr 2022. Wadephul und Lawrow halten später beide Reden vor der UN-Vollversammlung.

Mindestens 16 Tote in Russland und der Ukraine bei gegenseitigen Angriffen

Bei gegenseitigen Angriffen in Russland und der Ukraine sind nach Behördenangaben mindestens 16 Menschen getötet worden. Nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vom Samstag wurden zwei Menschen in Saporischschja im Süden des Landes getötet, vier weitere Todesopfer meldeten die Behörden in Sumy und in Dnipropetrowsk. Die russischen Behörden meldeten zehn Todesopfer bei ukrainischen Angriffen.

Leo XIV. feiert in Paris Messe mit 700.000 Menschen

Es war wohl die größte Messe, die je in Paris stattgefunden hat: Rund 700.000 Menschen haben am Samstag in der französischen Hauptstadt an einem Gottesdienst mit Papst Leo XIV. teilgenommen. In seiner Predigt rief das Oberhaupt der katholischen Kirche dazu auf, über den Sinn des Lebens nachzudenken: "Was suchen wir wirklich im Leben?", fragte er. "Begnügen wir uns mit materiellen Gütern, der sofortigen Erfüllung unserer Wünsche, den kleinen Idolen, die uns alles Mögliche versprechen, aber unser Herz leer lassen?"

Textgröße ändern: