Pallade Veneta - Nach Trump richtet auch Israels Verteidigungsminister "letzte Warnung" an Hamas

Nach Trump richtet auch Israels Verteidigungsminister "letzte Warnung" an Hamas


Nach Trump richtet auch Israels Verteidigungsminister "letzte Warnung" an Hamas
Nach Trump richtet auch Israels Verteidigungsminister "letzte Warnung" an Hamas / Foto: alex wroblewski - AFP/Archiv

Nach US-Präsident Donald Trump hat auch der israelische Verteidigungsminister Israel Katz eine "letzte Warnung" an die radikalislamische Hamas gerichtet. "Lasst die Geiseln frei und legt eure Waffen nieder - oder Gaza wird zerstört und ihr werdet vernichtet", schrieb Katz am Montag im Onlinedienst X.

Textgröße ändern:

Er sprach von einer "letzten Warnung" an die Palästinenserorganisation und griff damit Trumps Worte auf. Der US-Präsident hatte die Hamas am Sonntag aufgerufen, einem Abkommen zur Freilassung der von ihr seit fast zwei Jahren im Gazastreifen festgehaltenen israelischen Geiseln zuzustimmen.

Katz kündigte weitere Angriffe auf die Stadt Gaza an. "Heute wird ein verheerender Hurrikan den Himmel über der Stadt Gaza treffen und die Dächer der Terrortürme werden erzittern", erklärte der Verteidigungsminister. Die israelische Armee bereite sich darauf vor, ihren Einsatz zur Einnahme der Stadt auszuweiten.

Die Hamas hatte nach Trumps Warnung am Sonntag ihre Bereitschaft zu sofortigen Verhandlungen über ein Waffenruhe-Abkommen bekundet. Im Gegenzug verlangte die Palästinenserorganisation unter anderem "eine klare Erklärung des Kriegsendes" und einen vollständigen Rückzug der israelischen Armee aus dem Gazastreifen.

Nach Angaben des Nachrichtenportals "Axios" hatte der US-Sondergesandte Steve Witkoff der Hamas in der vergangenen Woche einen neuen Vorschlag für ein Abkommen über eine Waffenruhe im Gazastreifen und eine Freilassung der Geiseln übermittelt. Das Weiße Haus hat bislang keine Einzelheiten des Vorschlags bekanntgegeben.

Bei ihrem Großangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 hatten Kämpfer der Hamas und anderer islamistischer Gruppen 251 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. 47 der Verschleppten befinden sich noch immer in dem Palästinensergebiet. Dem israelischen Militär zufolge sind mindestens 25 der Geiseln tot.

Als Reaktion auf den Hamas-Überfall geht Israel massiv militärisch im Gazastreifen vor. Dabei wurden nach Angaben der Hamas-Behörden, die nicht unabhängig überprüft werden können, bislang mehr als 64.300 Menschen getötet.

D.Vanacore--PV

Empfohlen

Bericht: Trump lehnt Irans Hormus-Vorschlag ab - erneute Huthi-Angriffe

Der Iran hat seinen Vorschlag zur Öffnung der Straße von Hormus binnen sieben Tagen bekräftigt - US-Präsident Donald Trump hat ihn einem Bericht zufolge jedoch abgelehnt. Wie das "Wall Street Journal" am Freitag (Ortszeit) berichtete, bezweifelt Trump, dass Teheran die von Washington gestellten Bedingungen erfüllen wird. Zugleich meldete Saudi-Arabien neue Angriffe der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz: Zwei auf die Hauptstadtregion Riad zufliegende Drohnen und eine ballistische Rakete seien abgefangen worden.

Lula verbietet Online-Wettplattformen neun Tage vor Präsidentenwahl

Neun Tage vor der Präsidentenwahl in Brasilien hat Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva Online-Wettplattformen verboten. Der linksgerichtete Lula erließ am Freitag eine entsprechende vorläufige Maßnahme, die sofort in Kraft trat, aber noch vom Parlament gebilligt werden muss. Ab dem 6. Oktober soll es nach Regierungsangaben in Brasilien weder legale Wett-Websites oder -Apps noch Sponsoring durch Sportwettenanbieter geben.

Papst Leo XIV. feiert am Samstag riesige Messe in Paris

Am zweiten Tag seines Frankreich-Besuchs will Papst Leo XIV. am Samstag eine riesige Messe auf der Place de la Concorde in Paris feiern (15.00 Uhr). Die erwarteten 600.000 Teilnehmer werden sich von dem Platz über die gesamte Länge des Prachtboulevards Champs-Elysées und über den Triumphbogen hinaus verteilen. Dort wo der Altar unter einem Zelt aufgebaut ist, nimmt üblicherweise der französische Präsident die Militärparade am Nationalfeiertag ab.

Wadephul hält Rede bei UN-Generaldebatte in New York

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hält am Samstag eine Rede bei der UN-Generaldebatte in New York. Wadephul tritt nach Angaben des Auswärtigen Amts in der ersten Tageshälfte vor die Delegierten in New York. Der Außenminister vertritt wie schon im Vorjahr Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Merz steht wegen des schlechten Abschneidens seiner Partei bei den Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin innenpolitisch unter großem Druck und war deshalb nicht nach New York gereist.

Textgröße ändern: