Pallade Veneta - Hunderte pro-palästinensische Demonstranten bei britischer Rüstungsmesse

Hunderte pro-palästinensische Demonstranten bei britischer Rüstungsmesse


Hunderte pro-palästinensische Demonstranten bei britischer Rüstungsmesse
Hunderte pro-palästinensische Demonstranten bei britischer Rüstungsmesse / Foto: Toby Shepheard - AFP

Bei der Eröffnung der britischen Rüstungsmesse haben hunderte pro-palästinensische Demonstranten gegen die Teilnahme israelischer Waffenproduzenten protestiert. Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, versammelten sich rund 300 Demonstrantinnen und Demonstranten vor dem Excel Messegelände in London, schwenkten palästinensische Flaggen und hielten Plakate hoch mit Forderungen, wie "Stoppt die Bewaffnung Israels. Stoppt den Gaza-Genozid". Großbritannien hatte zuvor israelische Regierungsvertreter von der viertägigen Rüstungsmesse DSEI ausgeschlossen, doch 51 israelische Rüstungsunternehmen dürfen teilnehmen.

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Der größte israelische Waffenproduzent Elbit ist unter den Ausstellern, ebenso wie die beiden staatlichen Unternehmen Israel Aerospace Industries (IAI) und Rafael. Damit hat Israel das fünftgrößte nationale Kontingent an Ständen auf der Rüstungsmesse.

Die israelischen Unternehmen "sollten wegen mutmaßlicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit untersucht werden und nicht eingeladen werden, von der unbeschreiblichen Zerstörung zu profitieren, die sie im Gazastreifen verursacht haben", erklärte die Sprecherin der Aktivistenorganisation Campaign Against Arms Trade (CAAT), Emily Apple.

Angesichts der Intensivierung des Armeeeinsatzes im Gazastreifen hatte Großbritannien Ende August bekanntgegeben, israelische Regierungsvertreter von der Rüstungsmesse auszuschließen. London hatte zuletzt den Druck auf die israelische Regierung erhöht und etwa die Anerkennung eines palästinensischen Staates in Aussicht gestellt.

Israel hatte den Ausschluss von der DSEI-Rüstungsmesse daraufhin als "bewussten und bedauerlichen Akt der Diskriminierung gegen Vertreter Israels" kritisiert. Am Dienstag wurde Staatspräsident Isaac Herzog jedoch für einen dreitägigen offiziellen Besuch in London erwartet.

F.M.Ferrentino--PV

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