Pallade Veneta - Bundesweit beachteter Stimmungstest: Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen begonnen

Bundesweit beachteter Stimmungstest: Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen begonnen


Bundesweit beachteter Stimmungstest: Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen begonnen
Bundesweit beachteter Stimmungstest: Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen begonnen / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen hat am Sonntag die Kommunalwahl begonnen. Rund 13,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner sind dazu aufgerufen, bis zur Schließung der Wahllokale um 18.00 Uhr ihre Stimme abzugeben. Gewählt werden unter anderem auch die Oberbürgermeister von Köln und Düsseldorf. Der Urnengang gilt als erster größerer Stimmungstest nach der Bundestagswahl im Februar, mit Spannung wird unter anderem das Abschneiden der AfD verfolgt.

Textgröße ändern:

Landesweit entscheiden die Bürgerinnen und Bürger über die Zusammensetzung von Kreistagen, Stadtparlamenten, Gemeinderäten sowie Regionsversammlungen. Zudem werden zahlreiche Bürgermeister und Landräte gewählt. Die Wahl findet in 427 Kommunen statt, darunter sind 396 Städte und Gemeinden sowie 31 Kreise.

Bei der Kommunalwahl 2020 gewann die CDU mit 34,3 Prozent, fuhr zugleich aber ihr bislang schlechtestes Resultat bei Kommunalwahlen ein. Die traditionell im Ruhrgebiet stark verwurzelte SPD kam auf 24,3 Prozent. Platz drei belegten die Grünen mit 20 Prozent. Die FDP erreichte 5,6 Prozent, die AfD 5,1 Prozent.

In Köln wird die Nachfolge für die scheidende Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) gesucht, die nicht erneut antritt. 13 Kandidaten stellen sich zur Wahl. Als Favoriten gelten der städtische Baudezernent Markus Greitemann (CDU), die Landtagsabgeordnete Berivan Aymaz (Grüne) und der Sportfunktionär Torsten Burmester (SPD). Reker amtiert seit 2015 als Oberbürgermeisterin, im Wahlkampf 2015 überlebte sie ein Messerattentat.

In Düsseldorf strebt der seit 2020 amtierende Oberbürgermeister Stephan Keller (CDU) eine zweite Amtszeit an. Als aussichtsreichste Herausforderer gelten die Lehrerin Clara Gerlach (Grüne) und der Diplomkaufmann Fabian Zachel (SPD). Wie in Köln wird der Oberbürgermeister in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt alle fünf Jahre gewählt.

A.dCosmo--PV

Empfohlen

Papst Leo XIV. feiert am Samstag riesige Messe in Paris

Am zweiten Tag seines Frankreich-Besuchs will Papst Leo XIV. am Samstag eine riesige Messe auf der Place de la Concorde in Paris feiern (15.00 Uhr). Die erwarteten 600.000 Teilnehmer werden sich von dem Platz über die gesamte Länge des Prachtboulevards Champs-Elysées und über den Triumphbogen hinaus verteilen. Dort wo der Altar unter einem Zelt aufgebaut ist, nimmt üblicherweise der französische Präsident die Militärparade am Nationalfeiertag ab.

Wadephul hält Rede bei UN-Generaldebatte in New York

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hält am Samstag eine Rede bei der UN-Generaldebatte in New York. Wadephul tritt nach Angaben des Auswärtigen Amts in der ersten Tageshälfte vor die Delegierten in New York. Der Außenminister vertritt wie schon im Vorjahr Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Merz steht wegen des schlechten Abschneidens seiner Partei bei den Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin innenpolitisch unter großem Druck und war deshalb nicht nach New York gereist.

Entscheidung über deutschen Olympiabewerber - München oder Köln mit Rhein und Ruhr

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) entscheidet am Samstag (09.00 Uhr) über den deutschen Bewerber für die Austragung der Olympischen Sommerspiele und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verkündet zusammen mit DOSB-Präsident Thomas Weikert, ob München oder die Region Köln/Rhein/Ruhr in Nordrhein-Westfalen zum Zug kommen. Ursprünglich bewarben sich vier Kandidaten um die Austragung.

Gewerkschaften und Linkspartei machen mit Aktionstag mobil gegen Sozialkürzungen

Mit einem bundesweiten Aktionstag wollen der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und seine Mitgliedsgewerkschaften am Samstag gegen Kürzungen von Sozialleistungen protestieren. Mit den Kundgebungen wollten die Gewerkschaften "ein deutliches Zeichen für einen starken Sozialstaat, sichere Arbeitsplätze, gute Arbeitsbedingungen und den Schutz von Arbeitnehmerrechten", erklärte der DGB. DGB-Chefin Yasmin Fahimi ist als Rednerin der Kundgebung in Essen vorgesehen (11.00 Uhr). In 14 weiteren Großstädten sind Veranstaltungen geplant, unter anderem in Bremen, Hamburg, Leipzig, Magdeburg, Nürnberg und Stuttgart.

Textgröße ändern: