Pallade Veneta - Russisches Militärflugzeug über Ostsee: Alarmstart von Eurofightern der Luftwaffe

Russisches Militärflugzeug über Ostsee: Alarmstart von Eurofightern der Luftwaffe


Russisches Militärflugzeug über Ostsee: Alarmstart von Eurofightern der Luftwaffe
Russisches Militärflugzeug über Ostsee: Alarmstart von Eurofightern der Luftwaffe / Foto: LUKAS BARTH-TUTTAS - AFP/Archiv

Wegen einer russischen Militärmaschine über der Ostsee sind zwei Eurofighter der Luftwaffe von der Nato alarmiert worden. Das zunächst nicht zu identifizierende Luftfahrzeug ohne Flugplan und Funkkontakt bewegte sich im internationalen Luftraum, wie die Luftwaffe am Sonntag mitteilte. Zwei Eurofighter seien daraufhin vom Stützpunkt Rostock-Laage in Mecklenburg-Vorpommern aufgestiegen.

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Es handelte sich den Angaben zufolge um ein russisches Aufklärungsflugzeug vom Typ IL-20M, das mit sogenannter Sichtidentifizierung festgestellt wurde. Das russische Flugzeug habe sich im internationalen Luftraum bewegt und damit keinen Luftraum verletzt, sagte ein Sprecher der Luftwaffe. Die Begleitung des Fliegers wurde demnach an den Nato-Partner Schweden übergeben, die beiden Eurofighter kehrten anschließend nach Rostock-Laage zurück.

Die Situation im Ostseeraum ist aktuell wegen wiederholter mutmaßlicher Verletzungen des Nato-Luftraums durch russischen Flugzeuge angespannt. Russische Drohnen waren in der vergangenen Woche in den Luftraum von Polen und Rumänien eingedrungen; über Polen waren es 20 Flugobjekte.

Zudem waren russische Luftfahrzeuge offenbar mehrfach in den Luftraum von Estland eingedrungen. Mit der mutmaßlichen Verletzung des estnischen Luftraums durch drei russische Kampfjets wird sich Anfang der Woche der Nato-Rat befassen.

Estland hatte am Freitagabend Konsultationen nach Artikel 4 des Nato-Vertrags mit den Verbündeten beantragt, nachdem es drei russische MiG-31-Flugzeuge über der estnischen Insel Vaindloo gemeldet hatte. Russland bestritt eine Verletzung des Nato-Luftraums durch seine Flugzeuge.

F.Amato--PV

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