Pallade Veneta - Parteilose Kandidatin Aubel bei OB-Wahl in Potsdam vorn - Stichwahl gegen SPD

Parteilose Kandidatin Aubel bei OB-Wahl in Potsdam vorn - Stichwahl gegen SPD


Parteilose Kandidatin Aubel bei OB-Wahl in Potsdam vorn - Stichwahl gegen SPD
Parteilose Kandidatin Aubel bei OB-Wahl in Potsdam vorn - Stichwahl gegen SPD / Foto: Ralf HIRSCHBERGER - AFP/Archiv

Im Rennen um die Nachfolge des abgewählten Potsdamer Oberbürgermeisters Mike Schubert (SPD) ist die parteilose Kandidatin Noosha Aubel auf dem ersten Platz gelandet. Die 49-Jährige, die von Grünen, Volt, dem BSW-Ableger Bündnis für Vernunft und Gerechtigkeit sowie der Wählergruppe Die Andere unterstützt wurde, kam im ersten Wahlgang am Sonntag laut offiziellen Zahlen auf 34,0 Prozent der Stimmen. Damit folgt in drei Wochen eine Stichwahl gegen den 41-jährigen SPD-Bewerber Severin Fischer, der in der brandenburgischen Landeshauptstadt 16,9 Prozent holte.

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Fischer landete nur knapp vor den Kandidaten der CDU, Clemens Viehrig, mit 16,5 Prozent und der Linken, Dirk Harder, mit 16,0 Prozent. Der AfD-Kandidat Chaled-Uwe Said kam mit 13,0 Prozent auf den fünften Platz vor Michael Reichert von den Freien Wählern mit 2,8 Prozent und Alexander Wietschel von der Satirepartei Die Partei mit 0,8 Prozent.

Die Wahlbeteiligung lag bei 55,5 Prozent. Die Stichwahl findet am 12. Oktober statt. Die Wahl war nötig geworden, nachdem der bisherige Oberbürgermeister Schubert nach Vorwürfen der Korruption und der mangelhaften Amtsführung im Mai abgewählt wurde. Seitdem führt der Finanzbeigeordnete Burkhard Exner (SPD) kommissarisch die Amtsgeschäfte.

Die parteilose Aubel war bis 2023 Bildungsbeigeordnete in Potsdam, bevor sie Stadträtin für Bildung, Integration, öffentliche Dienste und Sicherheit im schleswig-holsteinischen Flensburg wurde. Ihr Stichwahl-Konkurrent Fischer ist derzeit Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft. Zuvor leitete er die Berliner Senatskanzlei.

P.Colombo--PV

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