Pallade Veneta - Freilassung von US-Basketballerin Griner in Russland für Biden eine "Priorität"

Freilassung von US-Basketballerin Griner in Russland für Biden eine "Priorität"


Freilassung von US-Basketballerin Griner in Russland für Biden eine "Priorität"
Freilassung von US-Basketballerin Griner in Russland für Biden eine "Priorität" / Foto: Kirill KUDRYAVTSEV - AFP/Archiv

US-Präsident Joe Biden sieht in der Freilassung der US-Basketballerin Brittney Griner aus russischer Haft eine "Priorität" seiner Regierung. Bidens Sprecherin Karine Jean-Pierre reagierte mit dieser Aussage am Dienstag (Ortszeit) auf einen am Montag in Auszügen veröffentlichten handgeschriebenen Brief der Sportlerin an Biden, in dem sie den US-Präsidenten eindringlich um Hilfe bat.

Textgröße ändern:

"Der Präsident hat den Brief gelesen", sagte Jean-Pierre beim täglichen Pressebriefing in Washington und fügte hinzu: "Diese Angelegenheit ist für den Präsidenten eine Priorität." Biden tue "alles, was er kann", damit Griner aus der russischen Haft frei komme. Details nannte die Regierungssprecherin allerdings nicht.

Griner war Mitte Februar am Moskauer Flughafen Scheremetjewo festgenommen worden. Nach Behördenangaben fanden Beamte in ihrem Gepäck Kartuschen für E-Zigaretten mit Cannabisöl. Die Menge entsprach weniger als einem Gramm Cannabis in fester Form, wie die Staatsanwaltschaft erklärte.

Der Prozess gegen die Starspielerin der US-Profiliga WNBA, die auch in Russland spielte, begann am Freitag. Auf Drogenschmuggel stehen in Russland bis zu zehn Jahre Gefängnis. Die nächste Anhörung wurde für Donnerstag angesetzt.

Die Festnahme von Griner erfolgte inmitten der diplomatischen Spannungen in den Tagen vor Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine am 24. Februar. Das US-Außenministerium kritisiert Griners Inhaftierung als grundlos.

Der Sprecher des US-Außenministeriums, Ned Price, erklärte am Dienstag, die Regierung wolle "diese Praxis beenden, ob in Russland oder anderen Ländern, dass Amerikaner oder andere Ausländer illegal inhaftiert werden, um daraus politischen Nutzen zu ziehen". Kritik von Griners Familie und Mannschaftskolleginnen, die US-Regierung tue zu wenig für Griners Freilassung, wies Price zurück. Die US-Regierung wolle "nichts tun oder sagen", was die Chancen auf eine Freilassung beeinträchtigen könne, sagte der Ministeriumssprecher.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Prien: Interessen jüngerer Menschen stärker berücksichtigen

Nach den "GenZ"-Protesten vom Wochenende hat Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) dazu aufgerufen, die Interessen jüngerer Menschen stärker zu berücksichtigen. "Das sind genau die Debatten, die wir jetzt führen müssen, die auch die jungen Menschen sehr zurecht einfordern", sagte Prien am Montag im Sender RBB. Sie wies darauf hin, dass dafür auch ältere Generationen etwas abgeben müssten.

Trump zeigt sich von Sieg seiner Republikaner bei US-Kongresswahlen überzeugt

Zwei Tage vor den US-Kongresswahlen hat sich US-Präsident Donald Trump überzeugt von einem Sieg seiner Republikaner gezeigt. "Wir werden gewinnen", sagte er am Sonntag (Ortszeit). Die Demokraten seien "extreme und gefährliche Radikale", sagte Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Iowa. Sie würden den Wohlstand der Bürger "stehlen" und Migranten ins Land lassen, die dann "plündern, vergewaltigen und brandschatzen" würden.

Zwei Tage vor US-Kongresswahlen: Trump bekräftigt Drohung gegen Iran

Zwei Tage vor den US-Kongresswahlen hat Präsident Donald Trump seine Drohung bekräftigt, die Angriffe gegen den Iran wieder aufzunehmen. "Der einzige Grund, warum ich mit dem Iran noch nicht fertig bin, ist, dass ich nett sein will", sagte Trump am Sonntag vor Anhängern bei einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Iowa. Er wolle "all diese Leben retten". "Aber irgendwann werden wir ihnen einen harten Schlag versetzen müssen."

Koalitiongespräche für mögliche rot-grün-rote Regierung in Berlin starten

In Berlin starten am Montag (10.00 Uhr) die Koalitionsverhandlungen zur Bildung einer möglichen rot-grün-roten Regierung. Dazu kommen die Verhandler von Linken, Grünen und SPD nach Parteiangaben im Abgeordnetenhaus zusammen. Dazu gehören unter anderem auch die Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp, SPD-Landeschef Steffen Krach und Grünen-Spitzenkandidat Werner Graf.

Textgröße ändern: