Pallade Veneta - Trotz Zerwürfnis: Trump will kommende Woche Brasiliens Präsident Lula treffen

Trotz Zerwürfnis: Trump will kommende Woche Brasiliens Präsident Lula treffen


Trotz Zerwürfnis: Trump will kommende Woche Brasiliens Präsident Lula treffen
Trotz Zerwürfnis: Trump will kommende Woche Brasiliens Präsident Lula treffen / Foto: ANGELA WEISS - AFP

Trotz ihres Zerwürfnisses haben US-Präsident Donald Trump und der brasilianische Staatschef Luiz Inácio Lula da Silva für kommende Woche ein Treffen vereinbart. Trump gab dies am Dienstag bei seiner Rede in der UN-Generaldebatte in New York bekannt: "Ich kam herein und der brasilianische Staatschef ging gerade hinaus ... Nun haben wir vereinbart, dass wir uns in der kommenden Woche treffen", sagte Trump vor den Staats- und Regierungschefs.

Textgröße ändern:

In Brasilien war kürzlich der Trump-Verbündete und Ex-Präsident Jair Bolsonaro wegen Putschplänen zu 27 Jahren Haft verurteilt worden. Dies hatte den US-Präsidenten auf den Plan gerufen, der Zölle in Höhe von 50 Prozent gegen Brasilien verhängte. Gegen den Vorsitzenden Richter im Bolsonaro-Prozess verhängte die US-Regierung Sanktionen.

"Überall auf der Welt versuchen antidemokratische Kräfte, Institutionen zu unterwerfen und Freiheiten zu unterdrücken", sagte Lula in New York, der die Generaldebatte der Staats- und Regierungschefs am Dienstag eröffnete. Sein Land habe "allen angehenden Autokraten und denen, die sie unterstützen, eine Botschaft gesendet: Unsere Demokratie und unsere Souveränität sind nicht verhandelbar", sagte Lula.

Der bis Ende 2022 in Brasilien amtierende Bolsonaro war am 11. September verurteilt worden. Das Oberste Gericht befand den rechtsradikalen Politiker für schuldig, eine "kriminelle Organisation" angeführt zu haben, die seine Wahlniederlage gegen den linksgerichteten Präsidenten Lula da Silva habe kippen wollen.

Ähnlich wie beim Sturm auf das Kapitol in Washington nach Trumps Wahlniederlage im Januar 2021 hatten zwei Jahre später Bolsonaro-Anhänger in der Hauptstadt Brasília das Oberste Gericht, den Amtssitz des Präsidenten und den Kongress gestürmt und dort stundenlang Verwüstungen angerichtet.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Junge Union fordert sofortigen Rückzug Wegners von Spitzenkandidatur in Berlin

Die Junge Union (JU) hat den sofortigen Rückzug des Berliner Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) von der Spitzenkandidatur für die anstehende Wahl zum Abgeordnetenhaus gefordert. Berlins JU-Chef Harald Burkart sagte dem Portal The Pioneer nach Angaben vom Donnerstag: "Kai Wegner sollte heute unmissverständlich erklären, dass er nicht mehr als Spitzenkandidat für das Amt des Regierenden Bürgermeisters antritt." Dies wäre "im Interesse der Stadt und der Partei", sagte der Chef des CDU-Nachwuchses.

Haushaltsausschuss gibt grünes Licht für Beschaffung von Meko-Fregatten

Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat grünes Licht für die Beschaffung von Fregatten des Typs Meko A-200 durch die Bundeswehr gegeben. Das teilte am Mittwochabend das Bundesverteidigungsministerium mit. Das Beschaffungsvorhaben hat ein Gesamtvolumen von zunächst rund 6,3 Milliarden Euro. Hersteller ist der Rüstungskonzern TKMS (früher: ThyssenKrupp Marine Systems).

Merz: USA haben Verkauf von Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland zugestimmt

Die US-Regierung hat dem Verkauf von weitreichenden Tomahawk-Marschflugkörpern an Deutschland zugestimmt. Die Bundesregierung habe am Rande des Nato-Gipfels mit den USA vereinbart, "dass amerikanische Tomahawk-Raketen von uns erworben und in Deutschland stationiert werden", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Donnerstag in einer Regierungserklärung im Bundestag. "Wir schließen damit eine wichtige strategische Lücke in unserer Verteidigung."

Missbrauchsurteil: Trump muss Millionenbetrag an Journalistin Carroll zahlen

US-Präsident Donald Trump muss der früheren Journalistin E. Jean Carroll über fünf Millionen Dollar Entschädigung wegen sexuellen Missbrauchs und Verleumdung zahlen. Ein Bundesrichter in New York ordnete am Mittwoch die Auszahlung der Summe an Carroll an, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA ein Rechtsmittel Trumps gegen das Urteil nicht zur Entscheidung angenommen hatte.

Textgröße ändern: