Pallade Veneta - Grünen-Geheimdienstexperte fordert nach Drohnensichtungen Lagebild

Grünen-Geheimdienstexperte fordert nach Drohnensichtungen Lagebild


Grünen-Geheimdienstexperte fordert nach Drohnensichtungen Lagebild
Grünen-Geheimdienstexperte fordert nach Drohnensichtungen Lagebild / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Angesichts zunehmender Vorfälle mit Drohnen hat der Grünen-Fraktionsvize und Geheimdienstexperte Konstantin von Notz die Erstellung eines Lagebilds gefordert. Es sei wichtig, dass sich Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) endlich vernünftig dieses Themas annehme, sagte von Notz am Mittwoch im ARD-"Morgenmagazin". Dafür müssten die Sicherheitsbehörden der Länder und des Bundes eng zusammenarbeiten. Die Öffentlichkeit habe ein Recht zu erfahren, wo Angriffe stattfinden und wer mutmaßlich dahinterstecke.

Textgröße ändern:

Es sei völlig ohne jeden Zweifel, dass Russland gegen Europa einen hybriden Krieg führe, so von Notz. "Man sieht das durch die Desinformationskampagnen, man sieht das bei dem Verschicken durch so genannte Wegwerf-Agenten von Brandsätzen in DHL-Flugzeugen, und man sieht das jetzt mit diesen Drohnenflügen", sagte der Grünen-Politiker. In Oslo und Kopenhagen, aber auch etwa in Schleswig-Holstein seien Drohnen gesichtet worden.

Damit wolle man die Bevölkerung verunsichern und verstehen, wie der Gegner aufgestellt ist. Aber auch Kapazitäten sollen aus Sicht des Geheimdienstexperten gebunden werden, "damit die Demokatien Geld in diese Bereiche stecken und vielleicht nicht mehr ganz so viel Material in die Ukraine liefern."

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Epstein-Affäre: Schottischer Labour-Chef fordert Starmer zum Rücktritt auf

Der Chef der Labour-Partei in Schottland, Anas Sarwar, hat den britischen Premierminister Keir Starmer wegen des Skandals um den Sexualstraftäter Jeffrey Epstein zum Rücktritt aufgefordert. "Die Ablenkung muss aufhören und die Führung in der Downing Street muss sich ändern", sagte Sarwar am Montag auf einer Pressekonferenz in Glasgow. Er bezeichnete Starmer als "anständigen Mann", der sein Leben in den Dienst des Landes gestellt habe. Es seien aber "zu viele Fehler passiert".

PKK-Aktivistin in München zu Bewährungsstrafe verurteilt

Eine Aktivistin der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) ist in München zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und drei Monaten verurteilt worden. Das Oberlandesgericht sprach die 64-Jährige der mitgliedschaftlichen Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung im Ausland schuldig, wie ein Sprecher am Montag mitteilte. Laut Anklage war die Frau als sogenannte Frontarbeiterin für das PKK-Gebiet Nürnberg zuständig.

US-Vizepräsident JD Vance zu Besuch in Armenien eingetroffen

US-Vizepräsident JD Vance ist am Montag zu einem Besuch in Armenien eingetroffen. Nach Beratungen mit dem armenischen Regierungschef Nikol Paschinjan in der Hauptstadt Eriwan will er am Dienstag ins Nachbarland Aserbaidschan weiterreisen. US-Präsident Donald Trump hatte angekündigt, Vance werde die beiden Kaukasusstaaten besuchen, um die "Friedensbemühungen" der USA fortzusetzen.

AfD-Bundesvorstand untersagt Veranstaltungen mit Rechtsextremisten Sellner

Die Bundesspitze der AfD hat alle Gliederungen der Partei dazu aufgefordert, auf Veranstaltungen mit dem österreichischen Rechtsextremisten Martin Sellner zu verzichten. Einen entsprechenden Beschluss, welcher der Nachrichtenagentur AFP vorlag, fasste der Bundesvorstand um die Parteivorsitzenden Alice Weidel und Tino Chrupalla am Montag in Berlin. Martin Sellner ist einer der führenden Köpfe der rechtsextremen Identitären Bewegung.

Textgröße ändern: