Pallade Veneta - SPD-Politiker Burmester gewinnt in Köln Stichwahl um Oberbürgermeisteramt

SPD-Politiker Burmester gewinnt in Köln Stichwahl um Oberbürgermeisteramt


SPD-Politiker Burmester gewinnt in Köln Stichwahl um Oberbürgermeisteramt
SPD-Politiker Burmester gewinnt in Köln Stichwahl um Oberbürgermeisteramt / Foto: Ina FASSBENDER - AFP/Archiv

Im Rennen um die Nachfolge der scheidenden Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) hat sich der SPD-Bewerber Torsten Burmester am Sonntag in einer Stichwahl durchgesetzt. Der 62-jährige Sportfunktionär erreichte 53,5 Prozent der Stimmen, wie die Wahlleitung mitteilte. Damit erhielt er mehr Stimmen als die Grünen-Bewerberin Berivan Aymaz. Die 53-jährige nordrhein-westfälische Landtagsabgeordnete kam auf 46,5 Prozent der Stimmen.

Textgröße ändern:

In der ersten Wahlrunde hatte Burmester noch hinter Aymaz gelegen. Die Grünen-Bewerberin holte vor zwei Wochen mit 28,1 Prozent der Stimmen den ersten Platz. Auf Burmester entfielen 21,3 Prozent. Da keiner von beiden die absolute Mehrheit erreichte, wurde die Stichwahl nötig.

Reker war seit 2015 Oberbürgermeisterin von Köln und trat nicht erneut an. In ihrem ersten Wahlkampf wurde sie von CDU, Grünen und FDP unterstützt, fünf Jahre später von CDU und Grünen. Im Wahlkampf 2015 überlebte sie ein Messerattentat.

Z.Ottaviano--PV

Empfohlen

Kiew und Moskau werfen sich Waffenruhe-Verstöße vor - Putin spricht über mögliches Kriegsende

Russland und die Ukraine haben sich gegenseitig Verstöße gegen die derzeit geltende Waffenruhe vorgeworfen. Sowohl Kiew als auch Moskau meldeten am Samstag Angriffe der Gegenseite. Kreml-Chef Wladimir Putin äußerte sich nach der Militärparade zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs in Moskau über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs. Der Konflikt "neigt sich dem Ende zu", sagte der russische Staatschef. Zugleich prangerte er die Unterstützung des Westens für die Ukraine an.

Putin: Ukraine-Krieg "neigt sich dem Ende zu"

Kreml-Chef Wladimir Putin hat sich über ein mögliches Ende des Ukraine-Kriegs geäußert. Der Konflikt "neigt sich dem Ende zu", sagte Putin am Samstag zu Journalisten. Der russische Staatschef übte scharfe Kritik an der Unterstützung westlicher Länder für die Ukraine. "Sie haben damit begonnen, die Konfrontation mit Russland zu verschärfen, die bis heute andauert. Ich denke, es neigt sich dem Ende zu, aber es ist nach wie vor eine ernste Angelegenheit."

Nach Vereidigung: Ungarns neuer Regierungschef Magyar verspricht "Wiederaufbau"

Nach 16 Jahren unter dem Rechtsnationalen Viktor Orban hat Ungarn einen neuen Regierungschef: Der pro-europäische Konservative Peter Magyar wurde am Samstag im Parlament in Budapest gewählt und anschließend vereidigt. 140 Abgeordnete stimmten für Magyar, 54 gegen ihn, ein Parlamentsmitglied enthielt sich der Stimme. Der 45-Jährige versprach: "Ich werde nicht über Ungarn herrschen, sondern meinem Land dienen."

Nach Regionalwahlen: Schottlands Regierungschef bekräftigt Forderung nach Unabhängigkeit

Nach dem Debakel der Labour-Partei bei den Regionalwahlen in Großbritannien hat der schottische Regierungschef John Swinney seine Forderung nach Unabhängigkeit für seinen Landesteil erneuert. "Nigel Farage galoppiert nun Richtung Downing Street", sagte Swinney am Samstag mit Blick auf den Chef der rechtspopulistischen Partei Reform UK. Die Aussicht auf eine Regierung unter Führung der Reform UK sei sehr wahrscheinlich. "Wir müssen als unabhängiges Land davor geschützt sein, von der Wahl einer Farage-Regierung betroffen und beeinflusst zu werden."

Textgröße ändern: