Pallade Veneta - Heeresinspekteur Freuding fordert mehr Kampfverbände

Heeresinspekteur Freuding fordert mehr Kampfverbände


Heeresinspekteur Freuding fordert mehr Kampfverbände
Heeresinspekteur Freuding fordert mehr Kampfverbände / Foto: CHRISTOF STACHE - AFP/Archiv

Der neue Inspekteur des Heeres, Christian Freuding, hat mehr Kampfverbände für das Heer gefordert. Das Heer brauche "einen Aufwuchs an Kampfverbänden", sagte Freuding am Mittwoch dem "Berlin Playbook Podcast" des Portals Politico. Als Beispiel nannte er "die Heeresflugabwehrtruppe gegen die Bedrohung aus der Luft". Diese Einheit wurde 2012 aufgelöst und soll nun bis 2028 neu aufgestellt werden.

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Mit Blick auf Russland bekräftigte der Heeresinspekteur die Einschätzung, dass Moskau ab 2029 eine militärische Bedrohung darstellen könnte. "Nein, das ist alles andere als Alarmismus", sagte er. "Wir halten das für sehr plausibel." 2029 sei ein Ankerpunkt, "dass wir bis dahin so vorbereitet sind, also abschreckungsfähig zu sein, dass dieser Fall niemals eintritt".

Notwendig seien nun "Lückenschluss und Vollausstattung, wie wir das nennen", sagte der neue Inspekteur weiter. "Das heißt, wir brauchen Ersatz für Geräte und Munition, mit denen wir die Ukraine unterstützt haben." Freuding betonte: "Dann können wir unseren Auftrag auch erfüllen."

Generalmajor Freuding übernahm am Mittwoch die Heeresführung von Alfons Mais, der in den einstweiligen Ruhestand versetzt wurde.

Freuding leitete zuvor den Planungs- und Führungsstab im Bundesverteidigungsministerium, zudem dort den Ukraine-Sonderstab. In dieser Doppelrolle sei Freuding ihm "ein kaum ersetzbarer Berater" gewesen, sagte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) am Mittwoch bei der Kommandoübergabe im brandenburgischen Strausberg.

Freuding habe sein "vollstes Vertrauen", betonte Pistorius. Er könne sich keinen besseren Inspekteur vorstellen. Dabei seien die Aufgaben "herausfordernd".

D.Vanacore--PV

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