Pallade Veneta - Pflegeausbildungs-Gesetz soll Fachkräftemangel lindern - Bundesrat stimmt zu

Pflegeausbildungs-Gesetz soll Fachkräftemangel lindern - Bundesrat stimmt zu


Pflegeausbildungs-Gesetz soll Fachkräftemangel lindern - Bundesrat stimmt zu
Pflegeausbildungs-Gesetz soll Fachkräftemangel lindern - Bundesrat stimmt zu / Foto: STEFANIE LOOS - AFP/Archiv

Ein neues Gesetz zur Pflegeausbildung soll dem Fachkräftemangel in dieser Branche entgegenwirken. Nach dem Bundestag beschloss am Freitag auch der Bundesrat das Gesetz zur sogenannten Pflegefachassistenzausbildung. Es sieht eine bundesweit einheitliche Ausbildung und eine leichtere Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse vor. Ziel des Gesetzes ist laut Bundesregierung, den Pflegeberuf attraktiver zu machen und zusätzliche Fachkräfte zu gewinnen. Das Gesetz war im Bundesrat zustimmungspflichtig.

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Die Neuregelung ersetzt die bisher 27 landesrechtlichen Pflegehilfe- und Pflegeassistenzausbildungen. Damit sollen ausgebildete Pflegekräfte künftig leichter zwischen den Bundesländern wechseln können.

Die Ausbildung ist generalistisch angelegt und beinhaltet Pflichteinsätze in der stationären Langzeitpflege, der ambulanten Langzeitpflege und der stationären Akutpflege. Die Ausbildung dauert in der Regel 18 Monate, wobei eine Verkürzung bei einschlägiger Berufserfahrung möglich ist. Voraussetzung ist ein Hauptschulabschluss, bei einer positiven Prognose der Pflegeschule können aber auch Bewerberinnen und Bewerber ohne formalen Abschluss eine Ausbildung beginnen.

Nach der Ausbildung ist eine Weiterbildung zur Pflegefachperson möglich. Für Pflegekräfte mit ausländischen Abschlüssen ist eine einheitliche Regelung mit Kenntnisprüfung oder Anpassungslehrgang statt umfassender Gleichwertigkeitsprüfung vorgesehen. Die neu strukturierte Pflegefachassistenzausbildung ist vergütet und soll 2027 starten.

L.Bufalini--PV

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