Pallade Veneta - Nach Messerangriff: Neue Herdecker Bürgermeisterin wird kommende Woche vereidigt

Nach Messerangriff: Neue Herdecker Bürgermeisterin wird kommende Woche vereidigt


Nach Messerangriff: Neue Herdecker Bürgermeisterin wird kommende Woche vereidigt
Nach Messerangriff: Neue Herdecker Bürgermeisterin wird kommende Woche vereidigt / Foto: ALEX TALASH - AFP/Archiv

Einen knappen Monat nach dem lebensbedrohlichen Messerangriff auf sie soll die designierte Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer (SPD), nächste Woche in ihr Amt eingeführt werden. Die nordrhein-westfälische Stadt kündigte am Mittwoch die Vereidigung und Amtseinführung für den Dienstag an. Stalzer soll Anfang Oktober von ihrer Adoptivtochter niedergestochen worden sein, gegen die 17-Jährige gibt es einen Haftbefehl.

Textgröße ändern:

Die SPD-Politikerin selbst sagte vergangene Woche dem "Kölner Stadt-Anzeiger", sie seit wieder so weit genesen, dass sie ihr Amt am 4. November antreten könne. "Ich habe einen klaren Auftrag der Wählerinnen und Wähler und werde diesen Auftrag annehmen", erklärte sie gegenüber der Zeitung. Dank der "sehr guten Erstversorgung und der sehr guten Versorgung in der Klinik" sei sie schnell genesen.

Der Messerangriff soll sich in Stalzers Wohnhaus ereignet haben. Rettungskräfte fanden die 57-Jährige dort mit "mehreren Messerstichen" verletzt und nicht ansprechbar. Bei einer Vernehmung belastete Stalzer dann ihre Adoptivtochter.

Stalzer hatte am 28. September die Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Herdecke gewonnen. Sie ist Rechtsanwältin und saß bereits vor der Kommunalwahl im Herdecker Stadtrat. Wie die Stadt nun weiter mitteilte, beginnt die offizielle Amtszeit Stalzers bereits am Samstag. Sie übernehme die Leitung von rund 380 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Vorsitz im Stadtrat.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

Sechs Tote und Dutzende Verletzte bei russischen Angriffen auf die Ukraine

Bei russischen Angriffen mit Raketen, Drohnen und Lenkbomben sind in der Ukraine am Samstag nach neuen Angaben sechs Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj erklärte im Onlinedienst X, Russland habe sein Land in der Nacht mit mehr als 120 Drohnen und zwölf Raketen angegriffen. "Zivile Infrastruktur wurde getroffen, bevor Luftalarm ausgerufen wurde", ergänzte der Präsident.

Chamenei kündigt Rache für Tötung seines Vaters an - Trump droht Iran mit Vernichtung

Trotz weiter geplanter Gespräche rücken Washington und Teheran nicht von ihrem Konfrontationskurs ab. Irans oberster Führer Modschtaba Chamenei kündigte am Samstag "Rache" an für die Tötung seines Vaters Ali Chamenei bei den US-israelischen Angriffen Ende Februar. US-Präsident Donald Trump drohte seinerseits dem Iran für den Fall eines auf ihn verübten Mordanschlags mit der "vollständigen" Vernichtung. Washington setzte Teheran zudem laut Berichten ein Ultimatum für die Öffnung der Straße von Hormus.

Verletzte bei russischen Angriffen auf Kiew - Selenskyj fordert rasche Patriot-Lizenz

Russland hat seine Raketen- und Drohnenangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew fortgesetzt - dabei wurden nach offiziellen Angaben am Samstag mindestens elf Menschen verletzt. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, die Armee habe "die meisten" Flugkörper abgeschossen, "aber nicht die ballistischen". Er appellierte an die USA, die zugesagte Lizenz zur Herstellung von Patriot-Luftabwehrsystemen rasch zu erteilen. In den USA zeichnen sich derweil verschärfte Russland-Sanktionen ab.

Irans oberster Führer droht mit Rache für Tötung seines Vaters

Irans oberster Führer Modschtaba Chamenei hat Vergeltung angekündigt für die Tötung seines Vaters Ali Chamenei bei den US-israelischen Angriffen Ende Februar. "Diese Rache ist der Wille unserer Nation und muss unweigerlich vollzogen werden", schrieb er in einem am Samstag veröffentlichten Brief.

Textgröße ändern: