Pallade Veneta - Alabali Radovan sagt Ukraine bei Besuch Unterstützung für Wideraufbau zu

Alabali Radovan sagt Ukraine bei Besuch Unterstützung für Wideraufbau zu


Alabali Radovan sagt Ukraine bei Besuch Unterstützung für Wideraufbau zu
Alabali Radovan sagt Ukraine bei Besuch Unterstützung für Wideraufbau zu / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) hat bei einem Besuch in Kiew am Donnerstag der Ukraine weitere deutsche Unterstützung für Wirtschaft und Wiederaufbau zugesichert. Die Ministerin, die von einer Wirtschaftsdelegation begleitet wurde, traf in Kiew unter anderem mit Vize-Ministerpräsident Oleksii Kuleba zusammen. Thema sei auch die Annäherung der Ukraine an die EU gewesen, teilte das Entwicklungsministerium mit.

Textgröße ändern:

"Der Wiederaufbau der Ukraine ist ohne eine starke Wirtschaft nicht möglich", betonte Alabali Radovan. "Deshalb unterstützen wir weiterhin die Widerstandsfähigkeit der ukrainischen Unternehmen." Der Wiederaufbau bietet auch Chancen für die deutsche Wirtschaft, erklärte die SPD-Politikerin. So würden in Kiew im Rahmen des Besuchs zwei deutsche Unternehmen Verträge zu Investitionen in den Energiesektor unterzeichnen.

"Ich habe heute Material aus deutscher Produktion an den ukrainischen Katastrophenschutz übergeben und mit den Ersthelferinnen gesprochen, die Menschen aus ihren Wohnungen retten", erklärte Alabali Radovan zudem. "Sie haben mir versichert: Deutsche Technik rettet hier jeden Tag Leben."

Weiteres Thema des Besuchs waren demnach Reformbedarfe auf ukrainischer Seite. "Der beste Weg um den Privatsektor zu mobilisieren ist die Umsetzung nötiger Reformen, die Bekämpfung von Korruption und die Stärkung von Transparenz und Rechenschaftspflichten", erklärte die Ministerin. Bei seinem Reformkurs wolle Deutschland das Land ebenfalls unterstützen.

Alabali Radovan besuchte auch Kiews Vororte Butscha und Hostomel, die in der ersten Zeit nach Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine von dem Angreifer besetzt worden waren. "In Butscha gedenken wir der Opfer der Kriegsverbrechen, die die Menschen hier jeden Tag daran erinnern, warum Russland nicht gewinnen darf", erklärte die Ministerin. In Hostomel besuchte sie unter anderem eine Schule. "Zivile Unterstützung ist genauso überlebensnotwendig wie militärische", hob sie anschließend hervor.

I.Saccomanno--PV

Empfohlen

Chamenei kündigt Rache für Tötung seines Vaters an - Trump droht Iran mit Vernichtung

Trotz weiter geplanter Gespräche rücken Washington und Teheran nicht von ihrem Konfrontationskurs ab. Irans oberster Führer Modschtaba Chamenei kündigte am Samstag "Rache" an für die Tötung seines Vaters Ali Chamenei bei den US-israelischen Angriffen Ende Februar. US-Präsident Donald Trump drohte seinerseits dem Iran für den Fall eines auf ihn verübten Mordanschlags mit der "vollständigen" Vernichtung. Washington setzte Teheran zudem laut Berichten ein Ultimatum für die Öffnung der Straße von Hormus.

Verletzte bei russischen Angriffen auf Kiew - Selenskyj fordert rasche Patriot-Lizenz

Russland hat seine Raketen- und Drohnenangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew fortgesetzt - dabei wurden nach offiziellen Angaben am Samstag mindestens elf Menschen verletzt. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, die Armee habe "die meisten" Flugkörper abgeschossen, "aber nicht die ballistischen". Er appellierte an die USA, die zugesagte Lizenz zur Herstellung von Patriot-Luftabwehrsystemen rasch zu erteilen. In den USA zeichnen sich derweil verschärfte Russland-Sanktionen ab.

Irans oberster Führer droht mit Rache für Tötung seines Vaters

Irans oberster Führer Modschtaba Chamenei hat Vergeltung angekündigt für die Tötung seines Vaters Ali Chamenei bei den US-israelischen Angriffen Ende Februar. "Diese Rache ist der Wille unserer Nation und muss unweigerlich vollzogen werden", schrieb er in einem am Samstag veröffentlichten Brief.

Grüne pochen auf Festhalten an Treibhausgasneutralität bis 2045

Die Grünen pochen darauf, an dem gesetzlich festgelegten Ziel festzuhalten, bis 2045 Treibhausgasneutralität in Deutschland zu erreichen. "Das verbindliche Klimaziel 2045 gibt Planungs- und Zukunftssicherheit", sagte Bundestags-Fraktionsvize Julia Verlinden am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Hintergrund sind Forderungen von Wirtschaftsvertretern sowie der Gewerkschaft IGBCE, die Klimaschutzvorgabe aufzuschieben.

Textgröße ändern: