Pallade Veneta - Weißes Haus: USA schicken keine ranghohen Vertreter zur Klimakonferenz COP30

Weißes Haus: USA schicken keine ranghohen Vertreter zur Klimakonferenz COP30


Weißes Haus: USA schicken keine ranghohen Vertreter zur Klimakonferenz COP30
Weißes Haus: USA schicken keine ranghohen Vertreter zur Klimakonferenz COP30 / Foto: Thomas MORFIN - AFP/Archiv

Die US-Regierung schickt keine hochrangigen Vertreter zur Weltklimakonferenz COP30 in Brasilien. Stattdessen spreche Präsident Donald Trump "direkt mit den Anführern in aller Welt über Energiethemen", sagte ein Vertreter des Weißen Hauses am Samstag. Dies zeige sich "an den historischen Handelsabkommen und Friedensabkommen, die alle einen bedeutenden Fokus auf Energie-Partnerschaften richten".

Textgröße ändern:

Es war nicht erwartet worden, dass US-Präsident Trump persönlich an der UN-Klimakonferenz teilnimmt, die vom 10. bis 21. November im brasilianischen Belém stattfindet. Unter dem Rechtspopulisten sind die USA, der zweitgrößte Verursacher von Treibhausgasen, erneut aus dem Pariser Klimaschutzabkommen ausgestiegen. Bereits in seiner ersten Amtszeit von 2017 bis 2021 hatte der Republikaner das Klimaschuztabkommen aufgekündigt, mit dem der weltweite Temperaturanstieg auf unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter begrenzt werden soll. Trump setzt sich vielmehr für eine stärkere Förderung von Öl und Gas ein.

Statt hochrangiger Regierungsvertreter aus Washington wollen mehr als hundert Vertreter aus US-Bundesstaaten und Städten zur Weltklimakonferenz reisen, darunter Gouverneure und Bürgermeister. "Wir treten schlagkräftig auf", sagte die Co-Vorsitzende der Allianz "America is All in" (etwa: Amerika ist voll dabei), Gina McCarthy, am Donnerstag.

Die Gruppe vertrete rund "zwei Drittel der US-Bevölkerung und drei Viertel des Bruttoinlandsprodukts, und mehr als 50 Prozent der US-Emissionen", sagte McCarthy. Die heute 71-Jährige war unter Präsident Joe Biden nationale Klimaberaterin und leitete unter Präsident Barack Obama die Umweltagentur EPA.

"Wir werden die Versprechen einhalten, die wir der amerikanischen Bevölkerung und unseren internationalen Kollegen gegeben haben", sagte McCarthy. Sie verwies auf eine Klimaallianz von 24 US-Bundesstaaten, die den Treibhausgaseausstoß um rund ein Viertel im Vergleich zu 2005 gesenkt hätten.

J.Lubrano--PV

Empfohlen

Polen stuft Brand in Starlink-Station als "Sabotage" und Teil "hybrider Kriegsführung" ein

Ein Brand in einer Anlage des Satelliten-Kommunikationssystems Starlink in Polen ist nach Angaben der polnischen Regierung durch "Sabotage" ausgelöst worden und möglicherweise Teil der "hybriden Kriegsführung" Russlands. Durch das Feuer sei "der Internet-Zugang für verschiedene Institutionen gestört worden, einschließlich der ukrainischen Armee", sagte der polnische Digitalminister Krzysztof Gawkowski am Donnerstag dem Sender TVP Info. Vergangene Woche hatte Regierungschef Donald Tusk vor Moskaus hybrider Kriegsführung gegen Unterstützer der Ukraine gewarnt.

Schulddebatte nach Berliner Olympiarückzug: Wegner kritisiert Linkspartei scharf

Der Rückzug Berlins aus dem Rennen um die Bewerbung für Olympische Spiele heizt die Debatte um einen möglichen künftigen Senat unter Führung der Linken in der Hauptstadt an. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) machte Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp und ihre Partei am Donnerstag für die Entscheidung verantwortlich und verwies auf Äußerungen Eralps nach der Abgeordnetenhauswahl. Aus Sicht der Sportverbände sei die nötige "politische Stabilität" nicht gegeben.

Geheimdienst-Reform: Warnung vor Massenüberwachung bei Debatte im Bundestag

Mehr Überwachungsbefugnisse und die Lizenz zum Zurückschlagen für Deutschlands Agenten: Der Bundestag hat am Donnerstag in erster Lesung kontrovers über die Regierungspläne für eine umfassende Reform der Nachrichtendienste diskutiert. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte vor den Abgeordneten, Deutschlands Dienste müssten künftig auch aktiv "Spionage, Sabotage, Cyberangriffe und hybride Anschläge" verhindern können. AfD und Linkspartei warnten vor unzulässiger Massenüberwachung, die Grünen forderten Nachbesserungen zum Schutz bestimmter Berufsgruppen vor Ausspähung.

Mindestens acht Tote bei russischen Angriffen auf die Ukraine

Bei russischen Angriffen auf mehrere Regionen in der Ukraine sind nach ukrainischen Angaben mindestens acht Menschen getötet worden. In der östlichen Region Charkiw seien sechs Menschen getötet worden, sagte ein Sprecher von Regierungschef Serhij Korezky am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Auch die Rettungskräfte sprachen von sechs Toten bei dem Angriff auf den landwirtschaftlichen Betrieb.

Textgröße ändern: