Pallade Veneta - Nachhaltig wirtschaftende Bauern bekommen wegen Ukraine-Kriegs Anpassungshilfe

Nachhaltig wirtschaftende Bauern bekommen wegen Ukraine-Kriegs Anpassungshilfe


Nachhaltig wirtschaftende Bauern bekommen wegen Ukraine-Kriegs Anpassungshilfe
Nachhaltig wirtschaftende Bauern bekommen wegen Ukraine-Kriegs Anpassungshilfe / Foto: INA FASSBENDER - AFP/Archiv

Landwirte, die nachhaltig Gemüse, Obst, Wein oder Hopfen anbauen, Hühner, Puten, Enten, Gänse oder Schweine mästen oder Ferkel züchten, erhalten bis Ende September eine eine sogenannte Anpassungshilfe wegen der Folgen des Ukraine-Kriegs. Das Kabinett beschloss die Zahlung am Mittwoch, wie Minister Cem Özdemir (Grüne) mitteilte. Ein weiteres Kleinbeihilfeprogramm sei in Vorbereitung. Insgesamt belaufen sich die Mittel demnach auf 180 Millionen Euro.

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Die Anpassungsbeihilfe werde direkt auf den berechtigten Höfen ankommen, ein Antrag sei nicht erforderlich, erklärte Özdemir. Bekommen sollen die maximal 15.000 Euro Höfe, die 2021 eine sogenannte Greening-Prämie für bestimmte nachhaltige Bewirtschaftungsmethoden erhielten. Die Beihilfe richtet sich den Angaben zufolge nach der Flächen- und Tierzahl.

Die geplante Kleinbeihilfe soll es für Betriebe geben, die für die Anpassungshilfe nicht in Betracht kommen - das Ministerium nannte Obst- und Gemüsebau mit geschützter Produktion, Tierhaltungsbetriebe ohne eigene Flächen, Kleinerzeuger und Betriebe bis zehn Hektar Ackerfläche; dazu neu gegründete Betriebe. Auch hier sind die Hilfen auf 15.000 Euro pro Betrieb begrenzt. Anträge sollen Betroffene voraussichtlich ab Oktober stellen können.

F.Dodaro--PV

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