Pallade Veneta - Selenskyj: Weiterhin 22 Vermisste nach russischen Angriffen auf Westukraine

Selenskyj: Weiterhin 22 Vermisste nach russischen Angriffen auf Westukraine


Selenskyj: Weiterhin 22 Vermisste nach russischen Angriffen auf Westukraine
Selenskyj: Weiterhin 22 Vermisste nach russischen Angriffen auf Westukraine / Foto: YURIY DYACHYSHYN - AFP

Nach dem russischen Angriff auf ein Wohngebäude in der westukrainischen Stadt Ternopil mit 26 Toten werden 22 Menschen nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj nach wie vor vermisst. "Die ganze Nacht hindurch waren unsere Rettungskräfte in Ternopil im Einsatz und die Such- und Rettungsmaßnahmen dauern noch an", erklärte Selenskyj am Donnerstag in Onlinediensten. Mehr als 200 Rettungskräfte aus mehreren Regionen seien in der Stadt im Einsatz.

Textgröße ändern:

Der ukrainische Rettungsdienst bestätigte, dass mehr als 20 Menschen "unerreichbar" seien. "Bis wir das Gebäude abgerissen und eine vollständige Untersuchung vorgenommen haben, kann ich keine Informationen veröffentlichen", sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur AFP.

Bei dem Angriff waren nach Angaben aus Kiew 92 Menschen verletzt worden, darunter 18 Kinder. Unter den Toten waren demnach drei Kinder.

Am Mittwoch war unterdessen bekannt geworden, dass die USA einen neuen Friedensplan für den seit fast vier Jahren andauernden Krieg erarbeitet haben. Aus Kiew hieß es dazu, der Plan sehe eine Abtretung der von Russland kontrollierten Gebiete sowie eine deutliche Verkleinerung der ukrainischen Armee vor.

US-Medien hatten zuvor über angebliche Geheimgespräche zwischen Moskau und Washington über einen Ukraine-Friedensplan berichtet. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas mahnte die Beteiligung Kiews und Brüssels an.

A.Rispoli--PV

Empfohlen

US-Medien: Israel informiert Trump über "konkreten" iranischen Mordplan

Der israelische Geheimdienst hat laut US-Medienberichten Washington über einen neuen "konkreten" Plan des Irans zur Ermordung von US-Präsident Donald Trump informiert. Die US-Regierung habe zwar schon länger fortlaufende Geheimdiensthinweise auf mögliche Attentatspläne gegen Trump bekommen, berichtete am Donnerstag der Fernsehsender CNN. "Doch die Warnung aus Israel war neu und bezog sich auf ein konkretes Komplott."

Bellevue-Sanierung: Steinmeier nimmt Amtsgeschäfte am Spreebogen auf

Weil das Berliner Schloss Bellevue umfassend saniert wird, wechselt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Freitag bis auf weiteres in einen Ersatz-Amtssitz am Spreebogen. Zunächst soll die Standarte des Bundespräsidenten um 9.30 Uhr an Schloss Bellevue eingeholt und anschließend um 10.30 Uhr am vorübergehenden Amtssitz am Spreebogen neu gesetzt werden.

Bundestag und Bundesrat sollen neues Heizungsgesetz verabschieden

Das neue Heizungsgesetz soll am Freitagvormittag zunächst im Bundestag und anschließend auch im Bundesrat beraten und abschließend beschlossen werden. Das Vorhaben, mit dem die Bundesregierung die im Koalitionsvertrag vereinbarte Abschaffung des Heizungsgesetzes der Ampel-Koalition umsetzen will, wurde in dieser Woche im Eilverfahren durch die zuständigen Bundestagsausschüsse gebracht. Ziel ist, das Gesetz noch vor der Sommerpause zu beschließen.

Wadephul empfängt slowenischen Kollegen Kajzer in Berlin

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) empfängt am Freitag seinen slowenischen Kollegen Tone Kajzer zu Gesprächen in Berlin. Im Anschluss an das Treffen wollen die beiden Minister am Nachmittag (gegen 16.15 Uhr) im Auswärtigen Amt vor die Presse treten. Das zwei Millionen Einwohner zählende Slowenien hatte im Mai eine neue Regierung bekommen.

Textgröße ändern: