Pallade Veneta - Stimmungstest für Trump: US-Bundesstaat Tennessee wählt Kongressabgeordneten

Stimmungstest für Trump: US-Bundesstaat Tennessee wählt Kongressabgeordneten


Stimmungstest für Trump: US-Bundesstaat Tennessee wählt Kongressabgeordneten
Stimmungstest für Trump: US-Bundesstaat Tennessee wählt Kongressabgeordneten / Foto: Brett Carlsen - GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP

Die Nachwahl eines US-Kongressabgeordneten im Bundesstaat Tennessee könnte zum Stimmungstest für Präsident Donald Trump werden. Die Bürgerinnen und Bürger des siebten Wahlkreises von Tennessee stimmten am Dienstag über einen vakanten Sitz im Repräsentantenhaus in Washington ab. Sollte sich die Kandidatin der Demokratischen Partei durchsetzen, wäre dies ein Dämpfer für Trump rund ein Jahr vor den wichtigen Zwischenwahlen zum Kongress.

Textgröße ändern:

Der siebte Wahlkreis von Tennessee gilt traditionell als Hochburg der Republikaner. Trump hatte dort bei der Präsidentenwahl vor gut einem Jahr einen Vorsprung von 22 Prozentpunkten auf die Demokratin Kamala Harris eingefahren. Bis Juli wurde der Wahlkreis im Kongress in Washington durch den Republikaner Mark Green vertreten, der jedoch in die Wirtschaft wechselte.

Trump unterstützte im Wahlkampf den republikanischen Kandidaten Matt Van Epps. Dieser werde "ein großartiger Kongressabgeordneter sein", schrieb Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. Zudem schätze der Absolvent der Militärakademie West Point "im Gegensatz zu seiner Rivalin das Christentum und Country-Musik", betonte der Präsident. Van Epps gilt als treuer Trump-Unterstützer und verspricht den Wählern sichere Grenzen und niedrige Steuern.

Umfragen zufolge liegt er nur knapp vor der Demokratin Aftyn Behn. Die Abgeordnete in der Bundesstaatsvertretung und frühere Sozialarbeiterin verspricht niedrigere Steuern auf Lebensmittel und eine bessere Gesundheitsversorgung auf dem Land.

Die Wahllokale sollten um 19.00 Uhr Ortszeit schließen (Mittwochfrüh 02.00 Uhr MEZ), danach wurden Prognosen erwartet.

U.Paccione--PV

Empfohlen

Trumps "Friedensrat" stellt Gaza-Wiederaufbauplan über 2,45 Milliarden Dollar vor

Der von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufene "Friedensrat" hat einen milliardenschweren Wiederaufbauplan für den Gazastreifen vorgestellt. Das am Mittwoch in New York präsentierte Vorhaben umfasst 66 Projekte über einen Zeitraum von sechs Monaten zu Notunterkünften sowie Bemühungen zur wirtschaftlichen Erholung. Vorgesehen ist ein Budget von 2,45 Milliarden US-Dollar (2,15 Milliarden Euro).

CDU bringt Beobachtung der Berliner Linken durch Verfassungsschutz ins Spiel

Die CDU hat eine Beobachtung des Berliner Landesverbands der Linken durch den Verfassungsschutz ins Spiel gebracht. Wegen Clan-Kontakten von Linken-Politikern und antisemitischen Vorfällen müsse "ernsthaft" geprüft werden, "ob zumindest die Berliner Linkspartei wieder Anlass gibt, vom Verfassungsschutz beobachtet zu werden", sagte der Innenexperte der Unionsfraktion im Bundestag, Alexander Throm (CDU), am Mittwoch in Berlin. Der Innenausschuss des Parlaments habe am Mittwoch bereits über die Frage beraten.

Erstmals keine OSZE-Beobachter zu Wahlen in den USA eingeladen

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ist nach eigenen Angaben erstmals nicht zu Wahlen auf Bundesebene in den USA eingeladen worden. Die Entscheidung Washingtons, keine Beobachter zu den Kongresszwischenwahlen im November einzuladen, sei eine "deutliche Abkehr von einer bewährten demokratischen Praxis", erklärte die Organisation am Mittwoch. Sie stehe "nicht im Einklang mit den Verpflichtungen" der OSZE-Mitgliedstaaten.

Studie zu sexualisiertem Fehlverhalten: Pistorius erwartet besseren Opferschutz

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) erhofft sich von einer in Kürze erwarteten Studie zu sexualisiertem Fehlverhalten in der Bundeswehr einen besseren Opferschutz. Es gehe darum, "sicherzustellen, dass Frauen wie Männer sicher in dieser Bundeswehr arbeiten und ihren Dienst verrichten können", sagte Pistorius am Mittwoch im Bundestag. Es gehe zudem um die Rolle der Vorgesetzten auf allen Ebenen - "dass konsequent eingeschritten wird, nicht negiert wird, nicht verdrängt wird, nicht aus falscher Kameradschaft weggeschaut wird, sondern sehr konsequent durchgegriffen wird".

Textgröße ändern: