Pallade Veneta - Putin empfängt Witkoff und Kushner zu Gespräch über Ukraine-Plan der USA im Kreml

Putin empfängt Witkoff und Kushner zu Gespräch über Ukraine-Plan der USA im Kreml


Putin empfängt Witkoff und Kushner zu Gespräch über Ukraine-Plan der USA im Kreml
Putin empfängt Witkoff und Kushner zu Gespräch über Ukraine-Plan der USA im Kreml / Foto: Kristina Kormilitsyna - POOL/AFP

Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über den Plan der USA zur Beendigung des Ukraine-Kriegs beraten. Putin empfing Witkoff und den Schwiegersohn und Berater von US-Präsident Donald Trump, Jared Kushner, am Dienstagabend im Kreml. Unmittelbar vor dem Treffen hatte Putin heftige Vorwürfe gegen Europa erhoben und erklärt, dass sein Land im Falle eines Angriffs für einen "Krieg" mit Europa "bereit" sei.

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Am Verhandlungstisch saßen auf russischer Seite zudem die Kreml-Berater Juri Uschakow und Kirill Dmitrijew, wie auf im russischen Fernsehen ausgestrahlten Bildern zu sehen war.

Gegenstand des Gesprächs im Kreml ist der überarbeitete US-Plan für ein Ende des Ukraine-Konfliktes. Am Wochenende hatte Witkoff bereits mit dem ukrainischen Chefunterhändler Rustem Umerow im US-Bundesstaat Florida darüber beraten. Die Ukraine und ihre europäischen Partner hatten kritisiert, dass in dem ursprünglichen US-Entwurf zu viele Maximalforderungen Russlands berücksichtigt worden seien. Daraufhin wurde eine überarbeitete Version des Plans erarbeitet.

Trump äußerte sich bei einer Kabinettssitzung im Weißen Haus zurückhaltend über mögliche Fortschritte in den Bemühungen um eine Beendigung des Ukraine-Konflikts. "Unsere Leute sind gerade in Russland, um zu sehen, ob wir eine Lösung finden können", sagte er während einer Kabinettssitzung im Weißen Haus. "Keine einfache Situation (...), was für ein Chaos."

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte bei einem Besuch in Irland, es müsse ein vollständiges Ende der Kämpfe erreicht werden. "Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, den Krieg zu beenden, nicht nur eine Pause in den Kampfhandlungen zu erreichen", sagte Selenskyj. Über die Zukunft seines Landes dürfe nicht über die Köpfe der Ukrainer hinweg entschieden werden.

Putin richtete kurz vor dem Treffen mit den US-Vertretern im Kreml scharfe Worte an die europäischen Verbündeten der Ukraine. "Wir haben nicht die Absicht, Krieg gegen Europa zu führen, aber wenn Europa dies will und damit beginnt, sind wir ab sofort bereit", sagte er vor Journalisten in Moskau.

Die Europäer würden die Bemühungen der USA um ein Ende der Kämpfe in der Ukraine behindern und stünden "auf der Seite des Krieges", fügte der russische Präsident hinzu. Die von den europäischen Verbündeten Kiews verlangten Änderungen an dem Ukraine-Plan der USA zielten darauf ab, "den gesamten Friedensprozess vollständig zu blockieren und Forderungen zu stellen, die für Russland absolut inakzeptabel sind", betonte der Kreml-Chef.

Witkoff und Kushner könnten nach ihrem Besuch in Moskau nach Brüssel weiterreisen, um dort am Mittwoch eine ukrainische Delegation zutreffen, wie aus Regierungskreisen in Kiew verlautete.

Die Ukraine steht derzeit unter großem Druck. Das Land wird von einem Korruptionsskandal erschüttert, der zum Rücktritt von Selenskyjs engstem Vertrauten Andrij Jermak geführt hat. Zudem erzielten die russischen Truppen im November die größte Geländegewinne in der Ukraine in diesem Jahr.

Russland eroberte am Montag nach eigenen Angaben auch die strategisch wichtige Stadt Pokrowsk im Osten der Ukraine. Die Ukraine meldete am Dienstag jedoch andauernde Kämpfe in Pokrowsk.

J.Lubrano--PV

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