Pallade Veneta - Renteneintritt nach Beitrittsjahren für Merz "erwägenswert"

Renteneintritt nach Beitrittsjahren für Merz "erwägenswert"


Renteneintritt nach Beitrittsjahren für Merz "erwägenswert"
Renteneintritt nach Beitrittsjahren für Merz "erwägenswert" / Foto: John MACDOUGALL - AFP

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich offen für die Diskussion des Vorschlags gezeigt, den Renteneintritt an die Zahl der der Beitragsjahre zu knüpfen. "Das ist durchaus erwägenswert", sagte Merz am Montagabend in der ARD-Sendung "Die Arena". Er wolle aber der geplanten "Gesamtreform nicht vorgreifen" und über einzelne Punkte diskutieren. Ziel müsse einen Rentenreform "aus einem Guss" sein. "Da könnte das Thema eine Rolle spielen."

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Nach der kontroversen Debatte in der Koalition vor dem Beschluss zur Stabilisierung des Rentenniveaus bekräftigte Merz, dass noch vor Weihnachten eine Rentenkommission eingesetzt werde, um eine große Reform vorzubereiten. Sie solle bis Juni 2026 Ergebnisse liefern. Mit der SPD sei vereinbart, dass diese Reform "auch der jungen Generation gerecht wird", nachdem es bei der Stabilisierung des Rentenniveaus bis 2031 um die Sicherheit der älteren Generation gegangen sei.

Seit dem Wochenende wird über einen Vorschlag des Ökonomen Jens Südekum diskutiert. Er hatte sich dafür ausgesprochen, den Beginn der Rente nicht mehr mit dem Alter, sondern mit der Zahl der Beitragsjahre zu verknüpfen. Vor allem für Akademikerinnen und Akademiker könnte dies ein späteres Renteneintrittsalter bedeuten.

Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) hatte für Südekums Idee bereits am Sonntag Sympathie gezeigt. Sie könne dem "viel abgewinnen" und finde das "gerechter", sagte die Ministerin in der ARD. Auch sie kündigte eine Diskussion des Vorschlags in der geplanten Rentenkommission der Bundesregierung an.

R.Zarlengo--PV

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