Pallade Veneta - Landwirtschaftsminister Rainer will Agrarexporte deutlich stärken

Landwirtschaftsminister Rainer will Agrarexporte deutlich stärken


Landwirtschaftsminister Rainer will Agrarexporte deutlich stärken
Landwirtschaftsminister Rainer will Agrarexporte deutlich stärken / Foto: John MACDOUGALL - AFP/Archiv

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) will Deutschlands Agrarexporte "nachhaltig steigern". Er wolle die Exportförderung neu aufstellen, um kaufkräftige Märkte zu erschließen, schrieb Rainer in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" vom Mittwoch. Der Minister kündigte eine neue Anlaufstelle für die Interessen der Agrar- und Ernährungswirtschaft an und einen "Export-Chief Veterinary Officer". Im Fall eines Ausbruchs von Tierseuchen seien Kompetenz und schnelles Handeln wichtig, um mögliche wirtschaftliche Folgen gering zu halten.

Textgröße ändern:

Ab dem kommenden Jahr werde er zudem die Gelder für das Auslandsmesseprogramm und für Maßnahmen zur Agrarexportförderung erhöhen, schrieb der Minister. "Auslandsmessen helfen, unsere deutschen Produkte noch bekannter zu machen und zu vermarkten."

Bei Auslandsreisen sollen Rainer künftig Wirtschaftsdelegationen begleiten, um "gemeinsame Chancen auf internationalen Märkten zu nutzen". "Denn genau das ist es, was zählt, was wahrgenommen wird: wenn Politik und Wirtschaft gemeinsam auftreten", betonte der Minister.

Er verwies auf seine Reise in die USA Mitte November, bei der er von einer Wirtschaftsdelegation begleitet worden war. "Dort wurde deutlich, dass 'Made in Germany' gerade in der Land- und Ernährungswirtschaft für höchste Qualität und verlässliche Standards steht und bei unseren amerikanischen Freunden große Wertschätzung genießt."

Die deutsche Land- und Ernährungswirtschaft zähle zu den leistungsstärksten Wirtschaftszweigen in Deutschland und sei damit zentraler Baustein der Volkswirtschaft, betonte Rainer. 5,4 Millionen Menschen arbeiten demnach in der Branche. Exporte seien ein "zentrales Standbein", im vergangenen Jahr beliefen sich die Agrarausfuhren auf nahezu 100 Millionen Euro. "Das bedeutet: Wertschöpfung, Wohlstand und Arbeitsplätze - vor allem auf dem Land."

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Urkunde bei UNO hinterlegt: Deutschland tritt UN-Hochseeschutzabkommen bei

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat eine Ratifizierungsurkunde für den Beitritt Deutschlands zum UN-Hochseeschutzabkommen bei den Vereinten Nationen hinterlegt und damit den deutschen Beitritt besiegelt. Schneider bezeichnete das Abkommen nach Angaben seines Ministeriums vom Dienstag als "den größten internationalen umweltpolitischen Erfolg der letzten Jahre". Die Hinterlegung der Urkunde erfolgte am Rande der Generaldebatte der UN-Vollversammlung, zu der Schneider nach New York gereist war.

Grüne fordern von Linkspartei "Klarheit" bei Antisemitismus und Rauswurf Kocaks

In der Debatte um Clan-Kontakte und Antisemitismus-Vorwürfe bei der Berliner Linken haben die Grünen die Linkspartei im Bund zu harten Konsequenzen aufgefordert. "Es braucht hier rote Linien, gerade beim Kampf gegen Antisemitismus", sagte Grünen-Parlamentsgeschäftsführerin Irene Mihalic am Mittwoch in Berlin. Wie zuvor schon Grünen-Fraktionschefin Katherina Dröge forderte sie von der Linken-Bundestagsfraktion den Ausschluss des Abgeordneten Ferat Kocak wegen dessen Kontakten ins Berliner Clan-Milieu.

Thüringer SPD-Chef Maier gibt Amt auf - Kritik an Bundespartei

Der Thüringer Innenminister Georg Maier hat seinen Rückzug als SPD-Landeschef angekündigt und gleichzeitig die Bundespartei kritisiert. Der 59-Jährige sagte dem Magazin "Stern" nach Angaben vom Mittwoch, er wolle die Mehrfachbelastung durch Partei, Regierung und Familie "etwas reduzieren". Landesinnenminister will der seit 2020 amtierende Thüringer SPD-Chef aber bleiben. "Das ist ausdrücklich kein Rückzug aus der Politik", sagte er. Als seine Nachfolgerin an der SPD-Spitze schlage er Sozialministerin Katharina Schenk vor.

Landtagswahlumfrage für Nordrhein-Westfalen: CDU weiter vorn - AfD legt zu

Sieben Monate vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen liegt die regierende CDU von Ministerpräsident Hendrik Wüst trotz Verlusten laut einer Umfrage weiter vor allen anderen Parteien. In der am Mittwoch veröffentlichten Erhebung des Instituts Forsa für den "Kölner Stadt-Anzeiger" kommen die Christdemokraten auf 29 Prozent. Im Vergleich zu einer vorangegangenen Forsa-Befragung vom April verlieren sie damit drei Prozentpunkte.

Textgröße ändern: