Pallade Veneta - Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: USA greifen mehr als 70 IS-Ziele in Syrien an

Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: USA greifen mehr als 70 IS-Ziele in Syrien an


Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: USA greifen mehr als 70 IS-Ziele in Syrien an
Nach tödlichem Angriff auf Soldaten: USA greifen mehr als 70 IS-Ziele in Syrien an / Foto: ANDREW CABALLERO-REYNOLDS - AFP/Archiv

Nach einem tödlichen Angriff auf US-Soldaten hat das US-Militär mehr als 70 Ziele der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien angegriffen. US-Präsident Donald Trump bezeichnete das Vorgehen am Freitag (Ortszeit) als "sehr schwere Vergeltungsmaßnahme" für den Anschlag, bei dem vergangene Woche Samstag zwei US-Soldaten und ein Übersetzer getötet worden waren.

Textgröße ändern:

"Mehr als 70 Ziele" im Zentrum Syriens seien mit Kampfflugzeugen, Hubschraubern und Artillerie angegriffen worden, erklärte das US-Regionalkommando Centcom. US-Präsident Trump schrieb auf seiner Onlineplattform Truth Social, es würden wie angekündigt "sehr schwere Vergeltungsmaßnahmen" gegen die verantwortlichen "mörderischen Terroristen" ergriffen. Die USA gingen sehr entschieden gegen IS-Hochburgen in Syrien vor. Diejenigen, die US-Bürger angreifen würden, würden "härter als je zuvor" getroffen werden.

Pentagon-Chef Pete Hegseth erklärte, Ziel des Militäreinsatzes sei es, Waffenlager, Infrastruktur und Kämpfer des IS zu eliminieren. Aus syrischen Sicherheitskreisen hieß es, dass Angriffe in der Wüste nahe der Stadt Homs und in ländlichen Gebieten nahe Rakka und Deir es-Sor ausgeführt worden seien.

Das syrische Außenministerium äußerte sich nicht direkt zu den Angriffen vom Freitag. Es erklärte jedoch auf X, dass das Land entschlossen sei, den IS zu bekämpfen und "sicherzustellen, dass dieser keine sicheren Zufluchtsorte auf syrischem Territorium hat". Das Land werde zudem seine Militäreinsätze gegen den IS überall dort, wo er eine Bedrohung darstelle, weiter intensivieren.

Vergangene Woche Samstag waren nach Centcom-Angaben zwei US-Soldaten und ein Übersetzer bei einem Angriff eines mutmaßlichen IS-Mitglieds im zentralsyrischen Palmyra getötet worden.

Es war der erste Vorfall dieser Art seit dem Sturz des langjährigen syrischen Machthabers Baschar al-Assad durch die islamistische HTS-Miliz und ihre Verbündeten im Dezember vergangenen Jahres. Es war auch der erste Vorfall seit der Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Syrien und den USA.

M.Romero--PV

Empfohlen

16.000 illegale Lieferungen nach Russland: Fünf Verdächtige in Untersuchungshaft

Fünf mutmaßliche Mitglieder eines kriminellen Netzwerks, das tausendfach illegal Waren nach Russland geliefert haben soll, sind in Untersuchungshaft genommen worden. Der Ermittlungsrichter am Bundesgerichtshof setzte die Haftbefehle gegen die Beschuldigten in Vollzug, wie die Bundesanwaltschaft am Dienstag in Karlsruhe mitteilte. Die Männer waren am Montag in Schleswig-Holstein festgenommen worden.

Luftalarm während Besuches von Nato-Generalsekretär Rutte in Kiew

Während des Besuches von Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Kiew ist für die ukrainische Hauptstadt Luftalarm wegen eines möglichen russischen Raketenangriffs ausgelöst worden. Dies berichteten am Dienstag Korrespondenten der Nachrichtenagentur AFP. Während die Sirenen heulten, warnte die Armee vor der "Gefahr einer ballistischen" Rakete.

Sabotage an Korvetten der deutschen Marine: Festnahmen in Hamburg und Griechenland

Nach versuchter Sabotage an deutschen Marineschiffen im Hamburger Hafen haben Ermittler zwei Beschuldigte festgenommen. Die Zugriffe erfolgten in Hamburg und Griechenland, wie die Generalstaatsanwaltschaft in der Hansestadt am Dienstag mitteilte. Die beiden Verdächtigen sollen demnach im vergangenen Jahr versucht haben, mehrere auf einem Werftgelände liegende und für die deutsche Marine bestimmte Korvetten zu beschädigen.

Rutte: Russische Angriffswelle auf Kiew bezeugt "keine ernsthaften Friedensbemühungen"

Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat angesichts der jüngsten russischen Angriffswelle auf Ziele in der Ukraine dem Kreml mangelnde Ernsthaftigkeit in den Bemühungen um ein Ende des Krieges vorgeworfen. Der Beschuss durch die russischen Streitkräfte in der Nacht zum Dienstag bezeuge "keine ernsthaften Friedensbemühungen" Moskaus, sagte Rutte bei einer Rede vor dem ukrainischen Parlament in Kiew. Am Vormittag war der Nato-Generalsekretär zu einem Überraschungsbesuch in Kiew eingetroffen.

Textgröße ändern: