Pallade Veneta - Staatsbegräbnis für Ex-Regierungschefin Zia in Bangladesch

Staatsbegräbnis für Ex-Regierungschefin Zia in Bangladesch


Staatsbegräbnis für Ex-Regierungschefin Zia in Bangladesch
Staatsbegräbnis für Ex-Regierungschefin Zia in Bangladesch / Foto: Munir UZ ZAMAN - AFP

Mit einem Staatsbegräbnis hat Bangladesch am Mittwoch die einstige Regierungschefin Khaleda Zia geehrte, die im Alter von 80 Jahren gestorben war. Die Fahnen wurden auf Halbmast gesetzt und tausende Sicherheitsoffiziere säumten die Straßen, als der Leichnam der Ex-Regierungschefin in einem Fahrzeug durch die Hauptstadt Dhaka gefahren wurde. Große Menschenmengen kamen zum Parlament und waren auf den Straßen, um an den Trauerfeierlichkeiten teilzunehmen.

Textgröße ändern:

Zia war von 1991 bis 1996 und von 2001 bis 2006 Regierungschefin des südasiatischen Landes. Trotz jahrelanger Krankheit hatte sie im November angekündigt, bei der für den 12. Februar angesetzten Wahl erneut einen Parlamentssitz anzustreben. Bei der Wahl werden ihrer Partei BNP gute Chancen zugerechnet.

Zia war ab 2018 unter der Regierung ihrer Erzrivalin Sheikh Hasina wegen Korruption inhaftiert worden. Im vergangenen Jahr wurde sie freigelassen, nachdem Hasina infolge wochenlanger Massenproteste zurückgetreten und nach Indien geflüchtet war. Im November wurde Zia wegen diverser Gesundheitsprobleme ins Krankenhaus gebracht, dennoch verschlechterte sich ihr Zustand. Gleichwohl reichten nur wenige Stunden vor ihrem Tod am Dienstag BNP-Mitarbeiter ihre Bewerbung um ein Parlamentsmandat ein.

Übergangs-Regierungschef Muhammad Yunus hatte sie als "großartige Beschützerin" des Landes gewürdigt. "Durch ihre unbeugsame Führung wurde die Nation wiederholt aus undemokratischen Zuständen befreit und dazu inspiriert, die Freiheit zurückzugewinnen", sagte der Friedensnobelpreisträger.

R.Lagomarsino--PV

Empfohlen

Trump droht mit "Vernichtung" der Ölinsel Charg und aller Kraftwerke im Iran

US-Präsident Donald Trump hat Teheran mit der Zerstörung der iranischen Öl- und Energieinfrastruktur gedroht. Falls die iranische Führung nicht bald einem Abkommen zur Beendigung des Krieges zustimme, würden die USA alle Kraftwerke, Ölfelder und die für den Ölexport wichtige Insel Charg "in die Luft jagen und vollständig vernichten", erklärte Trump am Montag. Zugleich äußerte er aber erneut die Hoffnung auf eine baldige Verhandlungslösung.

US-Botschaft in Venezuela nach sieben Jahren wieder geöffnet

Nach rund siebenjähriger Schließung hat die US-Botschaft in Venezuela ihre Arbeit wiederaufgenommen. Das US-Außenministerium erklärte am Montag in Washington, damit werde ein neues Kapitel der diplomatischen Präsenz in Venezuela aufgeschlagen. Die Wiedereröffnung stärke die Fähigkeit der USA, "direkt mit der Übergangsregierung Venezuelas, der Zivilgesellschaft und dem Privatsektor zusammenzuarbeiten".

Mutmaßlicher russischer Spion in Nordrhein-Westfalen festgenommen

Ermittler haben im nordrhein-westfälischen Hagen einen mutmaßlichen russischen Spion festgenommen. Der ukrainische Staatsbürger sei bereits am Freitag gefasst und am Samstag in Untersuchungsaft genommen worden, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Montag mit. Der Beschuldigte soll im Auftrag eines russischen Geheimdienstes in Deutschland einen Mann ausgespäht haben, der für die Ukraine gegen Russland kämpfte.

Neue Preisregel für Tankstellen ab Mittwoch - Spritpreis steigt wieder

Die neuen Preisregeln für Tankstellen soll ab Mittwoch gelten, die Preise an den Zapfsäulen dürfen dann nur noch ein Mal am Tag steigen, nämlich mittags. Am Dienstag würden die letzten Formalitäten erledigt, damit das Gesetz in Kraft treten kann, sagte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am Montag. Weitere Entlastungen für Verbraucher soll es demnach vorerst nicht geben, bis nach Ostern würden nun zunächst Optionen geprüft.

Textgröße ändern: