Pallade Veneta - Silvester: Dutzende Festnahmen in Berlin - Tausende Beamte im Einsatz

Silvester: Dutzende Festnahmen in Berlin - Tausende Beamte im Einsatz


Silvester: Dutzende Festnahmen in Berlin - Tausende Beamte im Einsatz
Silvester: Dutzende Festnahmen in Berlin - Tausende Beamte im Einsatz / Foto: John MACDOUGALL - AFP

In der Silvesternacht sind in Berlin Dutzende Menschen festgenommen worden. Bis zum Abend seien bereits mehr als 100 Menschen festgenommen worden, erklärte die Polizei in der Bundeshauptstadt. Mindestens neun Einsatzkräfte wurden demnach verletzt.

Textgröße ändern:

Nach Ausschreitungen in der Silvesternacht in vergangenen Jahren ist die Berliner Polizei in diesem Jahr an Silvester mit einem Großaufgebot von 4300 Beamtinnen und Beamten im Einsatz. "Um empathielose Böllerexzesse zu vermeiden haben wir bis heute Abend zahlreiche Kontrollen durchgeführt und große Mengen illegaler Pyrotechnik sichergestellt", teilte die Polizei zudem in Onlinediensten mit. Unter anderem seien bei Durchsuchungen von Autos und einer Wohnung im Stadtgebiet Kugelbomben sichergestellt worden.

Bereits am Abend meldete die Berliner Polizei mehrere Vorfälle: Im Bezirk Mitte soll eine Person von einem Balkon aus mit einer Schreckschusswaffe geschossen haben. Ein Einsatzteam habe in der Wohnung eine PTB-Waffe beschlagnahmt. PTB-Waffen sind Schreckschuss-, Signal- oder Reizgaswaffen.

Am Vortag sei bei Wohnungsdurchsuchungen im Bezirk Neukölln Pyrotechnik mit einer "Nettoexplosivmasse von knapp 14 Kilogramm" sichergestellt worden, teilte die Polizei weiter mit. Zudem sei eine Summe Bargeld in fünfstelliger Höhe gefunden worden, mutmaßlich Handelserlöse.

Unter anderem das Zünden von Kugelbomben hatte im vergangenen Jahr in Berlin an Silvester zu großen Schäden und einigen Verletzten geführt.

Die Berliner Feuerwehr meldete einen teilweise ausgebrannten Bus im Stadtteil Wilmersdorf. Ob das Feuer durch Pyrotechnik ausgelöst wurde, war zunächst nicht klar.

Auch die Feuerwehr in Hamburg erklärte, am Silvesterabend und in der Nacht mit einem besonders großen Aufgebot im Einsatz zu sein.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Trump droht mit "Vernichtung" der Ölinsel Charg und aller Kraftwerke im Iran

US-Präsident Donald Trump hat Teheran mit der Zerstörung der iranischen Öl- und Energieinfrastruktur gedroht. Falls die iranische Führung nicht bald einem Abkommen zur Beendigung des Krieges zustimme, würden die USA alle Kraftwerke, Ölfelder und die für den Ölexport wichtige Insel Charg "in die Luft jagen und vollständig vernichten", erklärte Trump am Montag. Zugleich äußerte er aber erneut die Hoffnung auf eine baldige Verhandlungslösung.

US-Botschaft in Venezuela nach sieben Jahren wieder geöffnet

Nach rund siebenjähriger Schließung hat die US-Botschaft in Venezuela ihre Arbeit wiederaufgenommen. Das US-Außenministerium erklärte am Montag in Washington, damit werde ein neues Kapitel der diplomatischen Präsenz in Venezuela aufgeschlagen. Die Wiedereröffnung stärke die Fähigkeit der USA, "direkt mit der Übergangsregierung Venezuelas, der Zivilgesellschaft und dem Privatsektor zusammenzuarbeiten".

Mutmaßlicher russischer Spion in Nordrhein-Westfalen festgenommen

Ermittler haben im nordrhein-westfälischen Hagen einen mutmaßlichen russischen Spion festgenommen. Der ukrainische Staatsbürger sei bereits am Freitag gefasst und am Samstag in Untersuchungsaft genommen worden, teilte die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe am Montag mit. Der Beschuldigte soll im Auftrag eines russischen Geheimdienstes in Deutschland einen Mann ausgespäht haben, der für die Ukraine gegen Russland kämpfte.

Neue Preisregel für Tankstellen ab Mittwoch - Spritpreis steigt wieder

Die neuen Preisregeln für Tankstellen soll ab Mittwoch gelten, die Preise an den Zapfsäulen dürfen dann nur noch ein Mal am Tag steigen, nämlich mittags. Am Dienstag würden die letzten Formalitäten erledigt, damit das Gesetz in Kraft treten kann, sagte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) am Montag. Weitere Entlastungen für Verbraucher soll es demnach vorerst nicht geben, bis nach Ostern würden nun zunächst Optionen geprüft.

Textgröße ändern: