Pallade Veneta - Großbritannien: Zahl der über Ärmelkanal kommenden Migranten auf höchstem Stand seit 2022

Großbritannien: Zahl der über Ärmelkanal kommenden Migranten auf höchstem Stand seit 2022


Großbritannien: Zahl der über Ärmelkanal kommenden Migranten auf höchstem Stand seit 2022
Großbritannien: Zahl der über Ärmelkanal kommenden Migranten auf höchstem Stand seit 2022 / Foto: Ben Stansall - AFP

Mehr als 41.000 Migranten haben 2025 mit kleinen Booten den Ärmelkanal in Richtung Großbritannien überquert. Zwischen Jahresbeginn und dem 30. Dezember erreichten 41.472 Menschen von Frankreich aus das Vereinigte Königreich, wie Daten des britischen Innenministeriums am Mittwoch zeigten. Das ist die zweithöchste Zahl ankommender Migranten seit Beginn der Erhebung der Daten im Jahr 2018. Nur 2022 waren mehr Migranten über das Meer nach Großbritannien gekommen, nämlich 45.774.

Textgröße ändern:

Großbritannien hat seine Einwanderungs- und Asylpolitik unter Premierminister Keir Starmer erheblich verschärft. Die britische Regierung hatte Mitte November Pläne zur Verschärfung der Asylpolitik vorgestellt - unter anderem eine deutliche Einschränkung staatlicher Leistung für Migranten.

Starmers Labour-Regierung steht angesichts schlechter Umfragewerte zunehmend unter Druck, die irreguläre Einwanderung insbesondere über den Ärmelkanal deutlich zu senken. Die rechtspopulistische Partei Reform UK legte zuletzt in den Umfragen zu.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Merz: Deutschland und Syrien wollen Rückkehr von Flüchtlingen beschleunigen

Deutschland und Syrien wollen nach Angaben von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die Rückkehr syrischer Flüchtlinge in ihre Heimat beschleunigen. Merz sagte am Montag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem syrischen Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin, in "der längeren Perspektive der nächsten drei Jahre" sollten "rund 80 Prozent" der derzeit in Deutschland lebenden Syrerinnen und Syrer in ihr Heimatland zurückkehren.

Kapitän eines Schattenflotten-Öltankers in Frankreich zu Haftstrafe verurteilt

Ein Gericht in Frankreich hat den Kapitän eines Tankers der sogenannten russischen Schattenflotte in Abwesenheit zu einem Jahr Haft verurteilt. Der 39-jährige Chinese wurde am Montag im westfranzösischen Brest wegen Nichtbefolgens einer behördlichen Anordnung verurteilt. Der Fall des Öltankers "Boracay" hatte Aufsehen erregt, weil das Schiff zeitweise im Verdacht stand, als Startrampe für Drohnen gedient zu haben, die im September in Dänemark gesichtet worden waren.

Trump droht mit "Vernichtung" der Ölinsel Charg

US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit der Zerstörung der für den Ölexport wichtigen Insel Charg gedroht. Sollte die blockierte Straße von Hormus nicht "umgehend" wieder für die Schifffahrt geöffnet und nicht "rasch" eine Einigung mit Teheran zur Beendigung des Krieges erreicht werden, wäre ein vernichtender US-Angriff auf die Insel die Folge, warnte Trump am Montag in seinem Onlinedienst Truth Social.

Russland weist Diplomaten der britischen Botschaft wegen Spionagevorwürfen aus

Russland hat die Ausweisung eines Diplomaten der britischen Botschaft wegen Spionagevorwürfen angeordnet. Der russische Geheimdienst FSB erklärte am Montag, der Diplomat müsse Russland binnen zwei Wochen verlassen. Der 29-Jährige sei als zweiter Sekretär an der Botschaft in Moskau tätig und an "subversiven nachrichtendienstlichen Aktivitäten beteiligt, welche die Sicherheit Russlands bedrohen".

Textgröße ändern: