Pallade Veneta - Russland fordert sofortige Aufklärung über Schicksal Maduros

Russland fordert sofortige Aufklärung über Schicksal Maduros


Russland fordert sofortige Aufklärung über Schicksal Maduros
Russland fordert sofortige Aufklärung über Schicksal Maduros / Foto: Federico Parra - AFP/Archiv

Russland hat den US-Angriff auf Venezuela scharf verurteilt und sofortige Aufklärung über das Schicksal von Staatschef Nicolás Maduro gefordert. Russlands Regierung sei "extrem besorgt" über Berichte, wonach Maduro und dessen Frau "in Folge der heutigen US-Aggression gewaltsam aus dem Land gebracht wurden", erklärte das Außenministerium in Moskau am Samstag und verlangte "eine sofortige Klärung der Situation".

Textgröße ändern:

Zuvor hatte das Ministerium das Vorgehen der USA bereits als "zutiefst beunruhigend und verwerflich" kritisiert und betont, es gebe keine Rechtfertigung für diese "bewaffnete Aggression".

Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump wurde Venezuelas linksgerichteter Staatschef Nicolás Maduro in der Nacht zum Samstag bei einem großangelegten US-Militäreinsatz in dem südamerikanischen Land gefangengenommen und außer Landes gebracht.

Trump hatte Venezuela in den vergangenen Monaten mehrfach vorgeworfen, den Drogenschmuggel in die Vereinigten Staaten aktiv zu fördern und damit die Sicherheit der USA und ihrer Bürger zu gefährden. Seit September hatte das US-Militär seine Präsenz in der Karibik massiv ausgebaut und immer wieder Boote angeblicher Drogenschmuggler in der Region angegriffen.

A.Graziadei--PV

Empfohlen

Trump und Venezuelas Übergangspräsidentin in New York erstmals zu Gespräch zusammengetroffen

US-Präsident Donald Trump und die venezolanische Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez haben sich am Rande der UN-Vollversammlung in New York erstmals persönlich zu Gesprächen getroffen. Rodríguez sprach im Onlinedienst X am Dienstag (Ortszeit) von einem "historischen" Treffen und veröffentlichte ein Foto, auf dem sie und Trump lächelnd zu sehen sind.

UN-Generaldebatte: Israel weist Macron-Äußerungen über Westjordanland als "grotesk" zurück

Israel hat empört auf die Rede von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron vor der UN-Vollversammlung reagiert, in der er die Lage im Westjordanland angeprangert hatte. Die "groteske Absurdität" von Macrons Äußerungen sei "schockierend", teilte das Büro von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu am Dienstag mit. Es bezog sich insbesondere auf Macrons Äußerung, dass die islamistische Palästinenserorganisation Hamas dort "nie" aktiv gewesen sei.

UN-Generaldebatte: Reden von Irans Präsident Peseschkian und Selenskyj erwartet

Bei den Vereinten Nationen in New York wird am Mittwoch die Generaldebatte der Staats- und Regierungschefs fortgesetzt (15.00 Uhr MESZ). Als Redner werden unter anderem der iranische Staatschef Massud Peseschkian erwartet sowie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Den Auftakt macht der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa.

Marokkaner wählen neues Parlament

Nach einem Wahlkampf mit den zentralen Themen Kaufkraft, Arbeit und soziale Ungleichheit wird in Marokko am Mittwoch ein neues Parlament gewählt. Nach der Wahl der 395 Mitglieder des Repräsentantenhauses kann die stärkste Partei den Regierungschef bestimmen, der von König Mohammed VI. ernannt wird. Der Monarch des nordafrikanischen Landes gibt in strategischen Bereichen den Kurs vor.

Textgröße ändern: