Pallade Veneta - Auswärtiges Amt erlässt Reisewarnung für ganz Venezuela

Auswärtiges Amt erlässt Reisewarnung für ganz Venezuela


Auswärtiges Amt erlässt Reisewarnung für ganz Venezuela
Auswärtiges Amt erlässt Reisewarnung für ganz Venezuela / Foto: Federico PARRA - AFP

Nach dem US-Militäreinsatz in Venezuela und der Gefangennahme von Präsident Nicolás Maduro hat das Auswärtige Amt eine Reisewarnung für das gesamte südamerikanische Land erlassen. Deutsche Staatsangehörige in Venezuela seien aufgerufen, an einem sicheren Ort zu bleiben, erklärte das Auswärtige Amt am Samstag nach einer Sitzung des Krisenstabs. Das Auswärtige Amt stehe "im engsten Kontakt" mit der Botschaft in Caracas.

Textgröße ändern:

Die Bundesregierung beobachte die Lage in dem Land "weiter mit Sorge, fortlaufend und sehr genau", erklärte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts: "Wir rufen alle Beteiligten auf, nichts zu tun, was zu einer Zuspitzung der Lage führen könnte, und Wege zu einer politischen Beilegung zu suchen." Dabei müssten völkerrechtliche Normen eingehalten werden.

Die USA hatten in der Nacht zum Samstag einen groß angelegten Militärangriff gegen Venezuela ausgeführt und Maduro und dessen Frau festgenommen. Dem linksgerichteten langjährigen Staatschef soll in New York wegen "Verschwörung zum Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden.

T.Galgano--PV

Empfohlen

Trump und Venezuelas Übergangspräsidentin in New York erstmals zu Gespräch zusammengetroffen

US-Präsident Donald Trump und die venezolanische Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez haben sich am Rande der UN-Vollversammlung in New York erstmals persönlich zu Gesprächen getroffen. Rodríguez sprach im Onlinedienst X am Dienstag (Ortszeit) von einem "historischen" Treffen und veröffentlichte ein Foto, auf dem sie und Trump lächelnd zu sehen sind.

UN-Generaldebatte: Israel weist Macron-Äußerungen über Westjordanland als "grotesk" zurück

Israel hat empört auf die Rede von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron vor der UN-Vollversammlung reagiert, in der er die Lage im Westjordanland angeprangert hatte. Die "groteske Absurdität" von Macrons Äußerungen sei "schockierend", teilte das Büro von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu am Dienstag mit. Es bezog sich insbesondere auf Macrons Äußerung, dass die islamistische Palästinenserorganisation Hamas dort "nie" aktiv gewesen sei.

UN-Generaldebatte: Reden von Irans Präsident Peseschkian und Selenskyj erwartet

Bei den Vereinten Nationen in New York wird am Mittwoch die Generaldebatte der Staats- und Regierungschefs fortgesetzt (15.00 Uhr MESZ). Als Redner werden unter anderem der iranische Staatschef Massud Peseschkian erwartet sowie der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Den Auftakt macht der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa.

Marokkaner wählen neues Parlament

Nach einem Wahlkampf mit den zentralen Themen Kaufkraft, Arbeit und soziale Ungleichheit wird in Marokko am Mittwoch ein neues Parlament gewählt. Nach der Wahl der 395 Mitglieder des Repräsentantenhauses kann die stärkste Partei den Regierungschef bestimmen, der von König Mohammed VI. ernannt wird. Der Monarch des nordafrikanischen Landes gibt in strategischen Bereichen den Kurs vor.

Textgröße ändern: