Pallade Veneta - Ein Patient bei russischem Angriff auf Krankenhaus in Kiew getötet

Ein Patient bei russischem Angriff auf Krankenhaus in Kiew getötet


Ein Patient bei russischem Angriff auf Krankenhaus in Kiew getötet
Ein Patient bei russischem Angriff auf Krankenhaus in Kiew getötet / Foto: Handout - State Emergency Service of Ukraine/AFP

Bei russischen Angriffen auf die ukrainische Hauptstadtregion Kiew ist in der Nacht zum Montag ein Krankenhaus getroffen worden. Ein Patient sei getötet worden, teilten die Behörden mit. Drei weitere Menschen wurden demnach verletzt. Zum Zeitpunkt des Angriffs seien 26 Patienten in dem Krankenhaus gewesen, sagte die Leiterin der Privatklinik, Margaryta Maliowana, der Nachrichenagentur AFP. Die Rettungsdienste veröffentlichten Bilder von Einsatzkräften, die Patienten mit Tragen aus dem zerstörten Gebäude holen.

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Im Umland der Hauptstadt wurden nach Angaben des Kiewer Gouverneurs Mykola Kalaschnyk mehrere Wohnhäuser und wichtige Infrastruktur getroffen. In der Stadt Fastiw rund 70 Kilometer südwestlich der Hauptstadt wurde demnach ein Mann getötet. Die Angriffe sorgten für Stromausfälle in der Region. Notstromsysteme seien aktiviert worden, um die Wasser- und Wärmeversorgung bei minus acht Grad aufrechtzuerhalten, sagte ein Behördenvertreter.

Russland habe die Ukraine in der Nacht mit insgesamt 165 Drohnen und mindestens neun Raketen angegriffen, teilte die ukrainische Luftwaffe mit.

Die Bemühungen um die Beendigung des Kriegs in der Ukraine gehen derweil weiter. Am Dienstag kommen Vertreter der sogenannten Koalition der Willigen zu Gesprächen in Paris zusammen. "Wir werden in dieser Woche mit unseren europäischen und amerikanischen Partnern zusammenarbeiten um sicherzustellen, das die Ukraine die Unterstützung hat, die sie braucht", sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Montag.

Um die Grundlage dafür zu bilden, waren am Wochenende die nationalen Sicherheitsberater von 15 Unterstützer-Staaten der Ukraine, darunter Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands sowie Repräsentanten der Nato und der EU zu Gesprächen in Kiew zusammengekommen. Der US-Sondergesandte Steve Witkoff nahm per Videoschalte an dem Treffen in Kiew teil.

A.Graziadei--PV

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