Pallade Veneta - Venezolanische Abgeordnete skandieren Parolen zur Unterstützung Maduros

Venezolanische Abgeordnete skandieren Parolen zur Unterstützung Maduros


Venezolanische Abgeordnete skandieren Parolen zur Unterstützung Maduros
Venezolanische Abgeordnete skandieren Parolen zur Unterstützung Maduros / Foto: Juan BARRETO - AFP

Die Abgeordneten aus dem Regierungslager haben am Montag im venezolanischen Parlament Parolen zur Unterstützung des in den USA festgehaltenen Präsidenten Nicolás Maduro skandiert. "Vamos Nico!" (deutsch: "Auf geht's Nico!") riefen zahlreiche Abgeordnete bei der konstituierenden Sitzung des Parlaments nach der umstrittenen Wahl im vergangenen Mai. "Vamos Nico" war einer der Slogans von Maduros Parteienbündnis bei der Wahl.

Textgröße ändern:

Der Alterspräsident des venezolanischen Parlaments, Fernando Soto Rojas, sprach angesichts der Festnahme Maduros von einer "barbarischen, hinterlistigen und feigen Attacke faschistischer Art". Der "Imperialismus" der USA sei der "wichtigste und grundlegendste Feind des venezolanischen Volkes, der Region und der Welt", fügte er hinzu. US-Präsident Donald Trump gebe vor, "Staatsanwalt, Richter und Polizist der Welt zu sein", sagte der Alterspräsident und betonte, Venezuela werde "alle Solidarität mobilisieren", um den "legitimen" Präsidenten Maduro in den venezolanischen Präsidentenpalast zurückzuholen.

Unter den Abgeordneten befand sich auch Maduros Sohn, Nicolás Maduro Guerra, genannt "Nicolasito" (deutsch: "kleine Nicolás"), der im Parlament unter Applaus empfangen wurde. Maduro Guerra sprach der venezolanischen Interimspräsidentin Delcy Rodríguez seine "bedingungslose Unterstützung" aus und sagte, Maduro und dessen Ehefrau Cilia Flores würden "eher früher als später" nach Venezuela zurückkehren.

Rodríguez' Bruder Jorge wurde während der Sitzung am Montag als Parlamentspräsident wiedergewählt. Das Regierungsbündnis dominiert die Nationalversammlung und stellt 256 der 285 Abgeordneten.

Die USA hatten in der Nacht zum Samstag einen groß angelegten Militärangriff gegen Venezuela ausgeführt und Maduro und dessen Frau gefangen genommen. Dem linksgerichteten langjährigen Staatschef soll in den USA wegen "Verschwörung zum Drogenterrorismus" der Prozess gemacht werden.

Nach der Festnahme Maduros war dessen Stellvertreterin Rodríguez vom Obersten Gericht Venezuelas zur Interimspräsidentin ernannt worden. Die Maduro nahestehende Armee des Landes erklärte daraufhin ihre Unterstützung für Rodríguez.

F.M.Ferrentino--PV

Empfohlen

Syriens Übergangspräsident al-Scharaa von Steinmeier in Berlin empfangen

Zum Auftakt seines Berlin-Besuchs ist der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa am Montagmorgen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier empfangen worden. Al-Scharaa traf am Schloss Bellevue ein, wo ihn Steinmeier begrüßte. Im weiteren Verlauf des Besuchs sind zunächst die Teilnahme al-Scharaas an einem deutsch-syrischen Wirtschaftsforum im Auswärtigen Amt sowie am Mittag ein Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) geplant.

Kramp-Karrenbauer fordert CDU zu klarer Abgrenzung von AfD auf

Die Vorsitzende der Konrad-Adenauer-Stiftung und frühere CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat ihre Partei zur klaren Abgrenzung von der AfD aufgefordert. "Wenn man sich die AfD-Programmatik anschaut, steht sie gegen alles, wofür Konrad Adenauer gestanden hat: Nato, Westbindung, Europa, Soziale Marktwirtschaft", sagte Kramp-Karrenbauer der "Rheinischen Post" vom Montag. "Die AfD ist ein Antiprogramm zur CDU."

Taiwans Oppositionsführerin nimmt Einladung nach China an

Ungeachtet der angespannten Beziehungen mit Peking hat Taiwans Oppositionsführerin Cheng Li-wun eine Einladung zu einem Besuch in China angenommen. Ihre Partei Kuomintang (KMT) teilte am Montag mit, Chinas Staatschef Xi Jinping habe Cheng eingeladen. Der chinesischen staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua zufolge wird die Delegation vom 7. bis 12. April das "chinesische Festland" besuchen.

Ministerin Reiche sorgt für Verschiebung der neuen Preisregel für Tankstellen

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat für ein verzögertes Inkrafttreten der neuen Preisregel für Tankstellen gesorgt. "Die beteiligten Akteure haben uns gebeten, für eine reibungslose Umsetzung auf ein Inkrafttreten zum 1. April hinzuwirken", teilte ein Sprecher der Ministerin der "Bild" (Montagsausgabe) mit. "In Absprache mit dem Bundesamt für Justiz ist dementsprechend eine Veröffentlichung für den 31. März geplant."

Textgröße ändern: