Pallade Veneta - Innenministerium: Keine Erkenntnisse zu Beteiligung Russlands an Stromanschlag

Innenministerium: Keine Erkenntnisse zu Beteiligung Russlands an Stromanschlag


Innenministerium: Keine Erkenntnisse zu Beteiligung Russlands an Stromanschlag
Innenministerium: Keine Erkenntnisse zu Beteiligung Russlands an Stromanschlag / Foto: Odd ANDERSEN - AFP/Archiv

Die deutschen Sicherheitsbehörden haben nach Angaben des Bundesinnenministeriums keine Erkenntnisse über eine mögliche Drahtzieherschaft Russlands bei dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz. Eine Sprecherin des Ministeriums äußerte sich am Mittwoch zu Spekulationen, wonach sprachliche und orthografische Besonderheiten des nach der Tat veröffentlichten Bekennerschreibens darauf hindeuteten, dass der Text aus dem Russischen ins Deutsche übersetzt worden sein könnte.

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"Erkenntnisse über eine mögliche russische Übersetzung liegen uns nicht vor", stellte die Sprecherin klar. "Auch Erkenntnisse über eine sogenannte False-Flag-Aktion liegen uns ebenfalls nicht vor." Unter False-Flag-Aktionen - also Aktionen unter falscher Flagge - werden Taten verstanden, bei denen die Täter unter falscher Identität handeln, um bewusst falsche Fährten zu legen.

Das Bundesinnenministerium halte das Bekennerschreiben einer linksextremistischen sogenannten Vulkangruppe für authentisch, sagte die Sprecherin. Die Täter "ordnen wir dem linksextremistischen Spektrum zu", sagte sie.

Regierungssprecher Stefan Kornelius wies Kritik daran zurück, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sich nicht persönlich zu der Tat geäußert habe und die vom Stromausfall Betroffenen nicht besucht habe. "Nicht jede Situation in der Republik erfordert, dass der Kanzler dann auch öffentlich sichtbar wird", sagte Kornelius.

Die Bundesregierung habe die Berliner Behörden aber tatkräftig unterstützt, und dies habe "auch unter der Steuerung des Bundeskanzlers stattgefunden", sagte der Sprecher weiter. "Die Tatsache, dass heute der Strom bereits wiederhergestellt wurde - und dass das Ganze nun doch schon deutlich schneller ging - mag auch ein Stück weit auf die Unterstützung der Bundesregierung zurückzuführen sein."

F.M.Ferrentino--PV

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