Pallade Veneta - Mehr Gemüse, weniger Zucker: US-Regierung veröffentlicht neue Ernährungsrichtlinie

Mehr Gemüse, weniger Zucker: US-Regierung veröffentlicht neue Ernährungsrichtlinie


Mehr Gemüse, weniger Zucker: US-Regierung veröffentlicht neue Ernährungsrichtlinie
Mehr Gemüse, weniger Zucker: US-Regierung veröffentlicht neue Ernährungsrichtlinie / Foto: Patrick T. Fallon - AFP/Archiv

Rotes Fleisch, Milchprodukte und Gemüse statt hochverarbeiteter Lebensmittel: Die US-Regierung hat am Mittwoch neue Ernährungsrichtlinien veröffentlicht. Die Empfehlungen würden die Essgewohnheiten in den USA "revolutionieren" und "Amerika wieder gesund" machen, erklärte Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. unter Anlehnung an seinen Slogan "Make America Healthy Again". Alle fünf Jahre veröffentlicht die US-Regierung neue Empfehlungen für die Ernährung, die jedoch nicht bindend sind.

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In der jüngsten Veröffentlichung werden US-Bürger dazu angehalten, möglichst wenig Zucker zu konsumieren. Für Kinder bis zum Alter von zehn Jahren wird dazu geraten, bei der Ernährung komplett auf Süßstoffe und zuckerhaltige Getränke zu verzichten. Auch der Verzehr von raffinierten Kohlenhydraten in Weißbrot oder Tortillas solle reduziert werden.

Stattdessen rät die neue Richtlinie zu mehr Protein: 1,2 bis 1,6 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht sollte ein Mensch demnach zu sich nehmen. Frühere Empfehlungen gingen davon aus, dass etwa 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht für die meisten Menschen ausreichend seien.

Gesundheitsminister Kennedy will unter anderem das in der US-Bevölkerung weitverbreitete Übergewicht bekämpfen. Der Politiker sprach wiederholt von einem "Gesundheitsnotstand" im Land: Chronische Krankheiten sollen seinem Ministerium zufolge durch die Fokussierung auf "sicheres, gesundes Essen, sauberes Wasser und die Beseitigung von Giften in der Umwelt" eingedämmt werden.

Früher war Kennedy ein angesehener Anwalt für Umweltrecht, bevor er zunehmend mit Verschwörungserzählungen für Aufmerksamkeit sorgte. In der Vergangenheit vertrat er zudem wiederholt die widerlegte Theorie, Impfungen in der Kindheit führten zu Autismus. Im April gab er eine entsprechende Untersuchung dazu in Auftrag.

C.Grillo--PV

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