Pallade Veneta - Trump richtet erneut Drohungen gegen Kuba

Trump richtet erneut Drohungen gegen Kuba


Trump richtet erneut Drohungen gegen Kuba
Trump richtet erneut Drohungen gegen Kuba / Foto: SAUL LOEB - AFP

US-Präsident Donald Trump hat erneut Drohungen gegen Kuba gerichtet. Nach der Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro durch US-Elitesoldaten werde "kein weiteres Öl oder Geld nach Kuba gehen", schrieb Trump am Sonntag in seinem Onlinedienst Truth Social. "Ich rate ihnen dringend, einen Deal abzuschließen, bevor es zu spät ist." Zudem befeuerte Trump Spekulationen über eine Einsetzung von US-Außenminister Marco Rubio als Präsident Kubas.

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Worin genau eine Vereinbarung mit der Führung in Havanna bestehen sollte oder was bei einem Nichtzustandekommen passieren würde, schrieb Trump nicht. Kuba ist seit Jahrzehnten ein enger Verbündeter Venezuelas und ein Feind der Vereinigten Staaten. Auch Kuba werde bald "fallen", hatte Trump vor einer Woche gesagt. Ein militärisches Eingreifen sei nicht nötig. Ohne Öl aus Venezuela würde die kommunistische Herrschaft in Havanna ohnehin zusammenbrechen.

Die kommunistisch regierte Insel vor der Küste des US-Bundesstaats Florida steht seit Langem im Visier des heutigen US-Außenministers Marco Rubio, der Sohn kubanischer Einwanderer ist.

Trump teilte am Sonntag bei Truth Social einen Beitrag eines gewissen Cliff Smith vom 8. Januar auf der Onlineplattform X, der schrieb: "Marco Rubio wird Präsident von Kuba." Trumps Kommentar dazu lautete: "Klingt gut für mich!"

Kurz nach Trumps Beitrag schrieb der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez bei X: "Recht und Gerechtigkeit stehen auf der Seite Kubas." Die USA verhielten sich "wie ein außer Kontrolle geratener krimineller Hegemon, der Frieden und Sicherheit bedroht – nicht nur in Kuba und dieser Hemisphäre, sondern auf der ganzen Welt".

M.Jacobucci--PV

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