Pallade Veneta - Duo aus Bayern soll hunderten Studierenden zu illegalem Aufenthalt verholfen haben

Duo aus Bayern soll hunderten Studierenden zu illegalem Aufenthalt verholfen haben


Duo aus Bayern soll hunderten Studierenden zu illegalem Aufenthalt verholfen haben
Duo aus Bayern soll hunderten Studierenden zu illegalem Aufenthalt verholfen haben / Foto: Daniel ROLAND - AFP/Archiv

Zwei Männer aus Bayern sollen hunderten Studierenden aus Drittstaaten gegen Geld mit fiktiven Bescheinigungen zum illegalen Aufenthalt in Deutschland verholfen haben. Gegen sie wird wegen gewerbsmäßiger Schleusung in zahlreichen Fällen ermittelt, wie die Polizei in Straubing am Mittwoch mitteilte. Ins Rollen kamen die Ermittlungen durch das Bürgeramt der Stadt Deggendorf und das Ausländeramt des Landratsamts Deggendorf.

Textgröße ändern:

Die Behörden stellten im Sommer fest, dass zuletzt auffällig viele Studenten aus Drittstaaten nach Deggendorf gezogen waren. An den betroffenen Anschriften waren mehr Menschen gemeldet, als es Wohnraum für sie gab. Da sie Scheinmietverhältnisse vermuteten, schalteten die Behörden die Polizei ein.

Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass Studierende aus Drittstaaten zunächst legal zur Aufnahme eines Studienplatzes mit einem nationalen Visum einreisten. Mit diesem Visum dürfen sie sich sechs bis zwölf Monate in Deutschland aufhalten. Um den Aufenthaltstitel zu verlängern, müssen die Studierenden einen gemeldeten Wohnsitz nachweisen.

In den Fokus rückten zwei Männer aus Deggendorf. Sie sollen den Studierenden gegen Geld fiktive Mietverträge ausgefertigt haben, mit denen sie ihren Aufenthalt illegal verlängern konnten. Dafür soll das Duo einen niedrigen sechsstelligen Betrag bekommen haben.

Insgesamt sollen sie knapp 400 Studierenden dabei geholfen haben, sich einen Aufenthaltstitel zu erschleichen. Bei einer Durchsuchung von mehreren Immobilien am Mittwoch wurden zahlreiche Speichermedien beschlagnahmt. Die beiden Verdächtigen blieben auf freiem Fuß.

L.Barone--PV

Empfohlen

AfD wählt drei neue Vizevorsitzende - Höcke-Vertrauter Möller mit bestem Ergebnis

Nach der Wiederwahl des Führungsduos aus Alice Weidel und Tino Chrupalla hat der AfD-Bundesparteitag die Riege der drei stellvertretenden Parteivorsitzenden vollständig neu besetzt. Das beste Ergebnis bei der Wahl zum AfD-Vizechef erhielt am Samstag in Erfurt mit 76,5 Prozent der AfD-Politiker Stefan Möller, der seit zwölf Jahren den thüringischen Landesverband gemeinsam mit Björn Höcke führt und als dessen Vertrauter gilt. "Ich habe eine dicke Akte beim Verfassungsschutz", sagte Möller bei seiner Vorstellung vor den Parteitagsdelegierten.

"Rache"-Rufe und Tränen: Beginn der Trauerfeiern für Chamenei im Iran

Massenandrang in Teheran zum Beginn der sechstägigen offiziellen Trauerfeierlichkeiten für den getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei: Tausende Menschen, einige mit Tränen in den Augen, sind am Samstag zum Moschee-Komplex der Großen Mosalla von Teheran geströmt,, um dem langjährigen Machthaber die letzte Ehre zu erweisen. Nach dem von den USA und Israel begonnenen Krieg, der mit der Tötung des obersten iranischen Führers Chamenei begann, ist die Trauerfeier auch eine Machtdemonstration sein.

Proteste gegen AfD-Parteitag: Veranstalter gehen von 50.000 Teilnehmern aus

Bei Protesten gegen den Bundesparteitag der AfD in Erfurt sind nach Angaben eines Anti-AfD-Bündnisses mindestens 50.000 Menschen auf die Straße gegangen. "Zehntausende haben sich in Erfurt friedlich, bunt und ungehorsam dem Bundesparteitag der rechtsextremen AfD entgegengestellt", erklärte der geschäftsführende Vorstand der Organisation Campact, Christoph Bautz, am Samstag. Die Erfurter Polizei zählte am frühen Nachmittag rund 31.000 Prostestierende im Stadtgebiet und im Umland.

AfD-Parteitag bestätigt Doppelspitze Weidel-Chrupalla klar im Amt

Alice Weidel und Tino Chrupalla führen die AfD für zwei weitere Jahre. Der AfD-Bundesparteitag in Erfurt bestätigte die Doppelspitze am Samstag klar im Amt. Weidel erhielt beim geheimen Votum der Delegierten 81,3 Prozent der Stimmen - und damit deutlich mehr als der Ko-Vorsitzende Chrupalla, der auf 70,05 Prozent kam. Zuvor warben beide in kämpferischen Reden um die Stimmen der Delegierten. Weidel erhielt von den Delegierten stehenden Applaus.

Textgröße ändern: