Pallade Veneta - Verdi lobt Staatseinstieg bei Uniper: "Guter Tag für die Energiewirtschaft"

Verdi lobt Staatseinstieg bei Uniper: "Guter Tag für die Energiewirtschaft"


Verdi lobt Staatseinstieg bei Uniper: "Guter Tag für die Energiewirtschaft"
Verdi lobt Staatseinstieg bei Uniper: "Guter Tag für die Energiewirtschaft" / Foto: LENNART PREISS - AFP/Archiv

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat den staatlichen Einstieg beim kriselnden Energiekonzern Uniper begrüßt. "Diese Entscheidung stabilisiert die Energieversorgung in Deutschland und Europa", erklärte Verdi-Vorstandsmitglied Christoph Schmitz am Freitag in Berlin. Es sei ein "guter Tag für die Energiewirtschaft, die Versorgungssicherheit und die Beschäftigten bei Uniper". Der Konzern und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter könnten nun den Geschäftsumbau fortsetzen.

Textgröße ändern:

Schmitz forderte zugleich eine enge Einbindung der Beschäftigten und ihrer Betriebsräte in anstehenden Entscheidungen zur langfristigen Neuausrichtung des im internationalen Handel mit Strom und Gas tätigen Unternehmens. "Wir sind dazu bereit, den überfälligen Weg der Energiewende mitzugestalten und dabei zukunftsfähige Arbeitsplätze in Deutschland und an den europäischen Uniper-Standorten zu sichern", betonte der Gewerkschafter.

Uniper ist stark im Energiegeschäft mit Russland aktiv und durch die aktuelle Gasversorgungskrise in Folge des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine in Probleme geraten. Das Unternehmen beantragte deshalb Staatshilfe. Am Freitag gaben die Bundesregierung, Uniper und dessen finnischer Mutterkonzern Fortum eine Einigung bekannt, unter anderem übernimmt der Bund demnach 30 Prozent der Firmenanteile.

L.Guglielmino--PV

Empfohlen

Selenskyj befürwortet Gespräche mit den USA und Russland "so bald wie möglich"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich für schnellstmögliche Verhandlungen mit den USA und Russland über ein Ende des Ukraine-Krieges ausgesprochen. "Wir haben erfahren, dass Russland einem trilateralen Treffen zwischen unseren Teams positiv gegenübersteht", sagte Selenskyj am Mittwoch zu Journalisten in Kiew. "Die amerikanische Seite schlägt vor, dieses Treffen so bald wie möglich zu organisieren. Wir sind dafür", fügte er hinzu.

Cambridge-Analytica-Skandal: Meta zu 25 Milliarden Dollar Strafe verurteilt

Gut acht Jahre nach dem Cambridge-Analytica-Skandal um den Missbrauch von Facebook-Nutzerdaten ist der Mutterkonzern Meta zu einem Milliarden-Bußgeld verurteilt worden. Ein Richter in Santa Fe im Bundesstaat New Mexico brummte Meta am Mittwoch eine Strafzahlung von 25 Milliarden Dollar (gut 22 Milliarden Euro) auf, wie der Sender CNBC und andere Medien berichteten. Der Konzern will das Urteil demnach anfechten.

Witkoff: Gespräche mit Putin waren "konstruktiv", es gibt aber noch "wichtige Arbeit"

Der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, hat seine Gespräche mit Kreml-Chef Wladimir Putin über ein Ende des Ukraine-Kriegs als "konstruktiv" bezeichnet. "Die Diskussionen waren konstruktiv und werden mit trilateralen Gesprächen zwischen den Vereinigten Staaten, Russland und der Ukraine fortgesetzt", schrieb Witkoff am Mittwoch in Onlinediensten. "Es gibt noch wichtige Arbeit zu erledigen, aber Präsident Trump bleibt entschlossen, sich weiter für ein Ende dieses Krieges einzusetzen."

Wittkoff: Gespräche mit Putin waren "konstruktiv", es gibt aber noch "wichtige Arbeit"

Der Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, hat seine Gespräche mit Kreml-Chef Wladimir Putin über ein Ende des Ukraine-Kriegs als "konstruktiv" bezeichnet. "Die Diskussionen waren konstruktiv und werden mit trilateralen Gesprächen zwischen den Vereinigten Staaten, Russland und der Ukraine fortgesetzt", schrieb Witkoff am Mittwoch in Onlinediensten. "Es gibt noch wichtige Arbeit zu erledigen, aber Präsident Trump bleibt entschlossen, sich weiter für ein Ende dieses Krieges einzusetzen."

Textgröße ändern: