Pallade Veneta - Kreml: Putin zur Teilnahme an Trumps "Friedensrat" für Gazastreifen eingeladen

Kreml: Putin zur Teilnahme an Trumps "Friedensrat" für Gazastreifen eingeladen


Kreml: Putin zur Teilnahme an Trumps "Friedensrat" für Gazastreifen eingeladen
Kreml: Putin zur Teilnahme an Trumps "Friedensrat" für Gazastreifen eingeladen / Foto: Alexander KAZAKOV - POOL/AFP

Russlands Präsident Wladimir Putin ist nach Angaben des Kreml eingeladen worden, Mitglied des von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufenen "Friedensrates" zu werden. Russland prüfe derzeit die Einzelheiten des US-Angebots, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag vor Journalisten. Das Gremium soll nach dem Krieg im Gazastreifen die Verwaltung und den Wiederaufbau in dem Palästinensergebiet überwachen, aber auch weltweite Konflikte lösen.

Textgröße ändern:

Russland hatte sich lange Zeit um gute Beziehungen zu allen wichtigen Akteuren in der Nahost-Region bemüht. Mit dem Angriff der radikalislamischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und dem Beginn des Kriegs im Gazastreifen verschlechterte sich jedoch das Verhältnis zu Israel.

Der Kreml hatte das israelische Vorgehen angesichts der "humanitären Katastrophe" in dem Palästinensergebiet kritisiert und Israel zu Zurückhaltung aufgerufen. Russland sei "ein Freund des palästinensischen Volkes", sagte Putin der russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti zufolge im vergangenen Jahr bei einem Treffen mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas. Im Zuge von Russlands Angriff auf die Ukraine näherte sich der Kreml zudem Israels Erzfeind Iran und den Golfstaaten an.

Trumps Plan für den Gazastreifen hatte Putin gelobt. Der US-Präsident habe auch in weiteren, seit Langem andauernden "komplexen Krisen" viel erreicht, sagte der Kremlchef im Oktober.

Neben Putin erhielten weitere ranghohe Politiker mehrerer Staaten eine Einladung, dem "Friedensrat" anzugehören. Den Vorsitz will Trump selbst übernehmen.

S.Urciuoli--PV

Empfohlen

Nach knappen Wahlsieg: Fujimori in Peru offiziell zur neuen Präsidentin erklärt

Vier Wochen nach der äußerst knappen Präsidentschaftswahl in Peru ist die rechtsgerichtete Politikerin Keiko Fujimori offiziell zur neuen Staatschefin ausgerufen worden. "Ich erkläre Frau Keiko Sofia Fujimori Higuchi zur Präsidentin der Republik", sagte am Freitag bei einer Zeremonie in Lima der Chef der Wahlkommission, Roberto Burneo. Fujimori kündigte ihrerseits den "Beginn eines neuen Kapitels" in der Geschichte Perus an.

Debatte um Krankschreibung: Hausärzte fordern Vorgehen gegen Videosprechstunden

In der Diskussion um das Verfahren bei Krankmeldungen fordern die Hausärzte, dass die Bundesregierung gegen Anbieter von Videosprechstunden vorgeht - statt die telefonische Krankschreibung abzuschaffen. "Die geplanten Regelungen zur Krankschreibung sind in dieser Form reine Symbolpolitik", sagte die Bundesvorsitzende des Hausärzteverbandes, Nicola Buhlinger-Göpfarth, der "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). "Sie werden weder den Krankheitsstand reduzieren noch Missbrauch verhindern."

Iran-Krieg: Frankreich holt in Region entsandten Flugzeugträger wieder nach Hause

Angesichts der aktuellen Entspannung im Iran-Krieg holt Frankreich seinen in die Konfliktregion entsandten Flugzeugträger "Charles de Gaulle" wieder nach Hause zurück. Das Kriegsschiff werde in seinen Heimathafen Toulon zurückkehren, erklärte am Freitagabend Präsident Emmanuel Macron. Grund für die Entscheidung sei die "günstige Entwicklung" im Iran-Krieg durch die Grundsatzeinigung zwischen Washington und Teheran zur Einstellung der Kämpfe.

Russland meldet Einnahme der Stadt Kostjantyniwka in der Ostukraine 

Moskau hat am Freitag die Einnahme der ostukrainischen Stadt Kostjantyniwka gemeldet. "Kostjantyniwka ist komplett eingenommen. Die Stadt steht nun vollständig unter unserer Kontrolle", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow vor Journalisten. Russlands Präsident Wladimir Putin habe mit der Armee darüber gesprochen, fügte Peskow hinzu.

Textgröße ändern: