Pallade Veneta - Trump nach technischem Zwischenfall mit neuem Flugzeug auf dem Weg nach Davos

Trump nach technischem Zwischenfall mit neuem Flugzeug auf dem Weg nach Davos


Trump nach technischem Zwischenfall mit neuem Flugzeug auf dem Weg nach Davos
Trump nach technischem Zwischenfall mit neuem Flugzeug auf dem Weg nach Davos / Foto: Mandel NGAN - AFP

US-Präsident Donald Trump ist mit Verspätung zur Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums in Davos aufgebrochen. Nachdem seine Präsidentenmaschine Air Force One wegen eines technischen Problems umkehren musste, startete er am Mittwoch gegen 06.00 Uhr MEZ mit einem neuen Flugzeug in Richtung Schweiz, berichtete ein AFP-Journalist an Bord der Maschine.

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Die US-Präsidentenmaschine war nach Angaben des Weißen Hauses zum Luftwaffenstützpunkt Joint Base Andrews zurückgekehrt, nachdem ein "kleines" elektronisches Problem festgestellt worden war. Trump und seine Begleiter stiegen dort in ein anderes Flugzeug um. Die Reise verzögerte sich dadurch um rund zweieinhalb Stunden.

In der Schweiz wird Trumps Rede, die ursprünglich für Mittwoch um 14.30 Uhr geplant war, vor dem Hintergrund der Grönland-Krise mit Spannung erwartet. Vor seinem Abflug hatte Trump erklärt, er habe "keine Ahnung", wie sein Besuch in Davos verlaufen werde.

Die beiden derzeitigen Maschinen der legendären "Air Force One"-Flotte sind in die Jahre gekommen. Sie wurden in den 1990ern unter Präsident George H.W. Bush in Dienst gestellt worden.

Im vergangenen Jahr nahm die US-Regierung trotz Korruptionsvorwürfen einen Luxusjet aus Katar als Geschenk an. Das US-Verteidigungsministerium kündigte umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen an, damit die Boeing 747 als Präsidentenmaschine genutzt werden kann. Um den Verdacht der Bestechlichkeit von Präsident Donald Trump auszuräumen, ging die 400 Millionen Dollar teure "Spende" aus Katar offiziell an das Pentagon.

Trump will in Davos nach seiner Rede am Rande der Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums mehrere Staats- und Regierungschefs treffen. Dabei soll es auch um die US-Pläne einer Übernahme Grönlands gehen. Die USA sind in diesem Jahr mit einer ungewöhnlich großen Delegation in Davos vertreten.

Trump hatte mit seinen jüngsten Zolldrohungen gegen acht europäische Länder, die er als Gegner seines Anspruchs auf eine Übernahme Grönlands ausgemacht hat, heftige Kritik ausgelöst. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnete diese als "grundsätzlich inakzeptabel, umso mehr, wenn sie als Druckmittel gegen die territoriale Souveränität eingesetzt werden".

B.Fortunato--PV

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