Pallade Veneta - Zwei Verletzte bei neuen Macheten-Angriffen in Papua-Neuguinea

Zwei Verletzte bei neuen Macheten-Angriffen in Papua-Neuguinea


Zwei Verletzte bei neuen Macheten-Angriffen in Papua-Neuguinea
Zwei Verletzte bei neuen Macheten-Angriffen in Papua-Neuguinea / Foto: Andrew KUTAN - AFP/Archiv

Bei gewaltsamen Auseinandersetzungen in Papua-Neuguinea vor dem Hintergrund der Parlamentswahlen sind zwei Menschen mit Macheten verletzt worden. Eine mit Macheten bewaffnete Bande habe die beiden angegriffen, teilte die Polizei am Montag mit. "Die Lage bleibt angespannt", sagte ein Polizeisprecher. In der Hauptstadt Port Moresby waren Schüsse zu hören.

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Die Polizei bat die Einwohner, zu Hause zu bleiben, und forderte zusätzliche Sicherheitskräfte an. In dem rohstoffreichen, aber armen Inselstaat im Pazifik wird seit Anfang Juli ein neues Parlament gewählt. Mindestens 18 Menschen wurden bei gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Clans in dieser Zeit bereits getötet. Bislang sind etwa 10.000 Sicherheitskräfte im Einsatz.

In der vergangenen Woche hatte Regierungschef James Marape bereits den Ausnahmezustand über die Region um die Bergbaustadt Porgera verhängt. Dort waren am Dienstag 13 Männer und fünf Frauen mit Macheten und Äxten umgebracht worden.

Marape bewirbt sich für eine weitere Amtszeit. Der Wahlkampf ist stärker von örtlichen Konflikten als von unterschiedlichen Parteiprogrammen geprägt. Die Wahl endet am 29. Juli. Während der vorherigen Wahl 2017 waren nach Aussagen unabhängiger Beobachter mehr als 200 Menschen getötet worden.

D.Vanacore--PV

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