Pallade Veneta - Tausende protestieren in Minneapolis gegen hartes Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde

Tausende protestieren in Minneapolis gegen hartes Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde


Tausende protestieren in Minneapolis gegen hartes Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde
Tausende protestieren in Minneapolis gegen hartes Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde / Foto: Charly TRIBALLEAU - AFP

In Minneapolis haben am Freitag tausende Menschen gegen die Razzien der US-Einwanderungsbehörde protestiert. Die Demonstranten zogen am Nachmittag durch die Stadt und brachten mit Transparenten und Schildern ihre Wut über die Politik von US-Präsident Donald Trump und das Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE zum Ausdruck. Nach den tödlichen Schüssen auf zwei US-Bürger in Minneapolis war zu einem landesweiten Aktionstag unter dem Motto "Nationaler Shutdown" aufgerufen worden.

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Der 37-Jährige Krankenpfleger Alex Pretti war am vergangenen Samstag am Rande einer Abschiebe-Razzia in Minneapolis erschossen worden. Das US-Heimatschutzministerium sprach zunächst von "Abwehrschüssen" der Einsatzkräfte. Videoaufnahmen zeigen den bereits überwältigten Pretti jedoch am Boden, als die tödlichen Schüsse fielen.

Das Vorgehen der Einsatzkräfte in Minneapolis, die dort bereits am 7. Januar die unbewaffnete Autofahrerin Renee Good erschossen hatten, löste landesweit Empörung und in einigen Städten Proteste aus.

Trump kündigte danach an, die Lage beruhigen zu wollen. Er entsandte seinen Grenzbeauftragten Tom Homan nach Minneapolis, der inzwischen einen Teilabzug der Einsatzkräfte der Regierung in Aussicht stellte.

M.Jacobucci--PV

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