Pallade Veneta - Selenskyj: Ukraine bereit sich auf Gespräche in kommender Woche vor

Selenskyj: Ukraine bereit sich auf Gespräche in kommender Woche vor


Selenskyj: Ukraine bereit sich auf Gespräche in kommender Woche vor
Selenskyj: Ukraine bereit sich auf Gespräche in kommender Woche vor / Foto: Handout - UKRAINIAN PRESIDENTIAL PRESS SERVICE/AFP/Archiv

Die Ukraine bereitet sich nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj auf weitere Gespräche über ein Ende des russischen Angriffskriegs in der kommenden Woche vor. "Wir rechnen mit Treffen in der kommenden Woche und bereiten uns darauf vor", sagte Selenskyj am Samstag in seiner abendlichen Videoansprache. Selenskyjs Äußerungen könnten darauf schließen lassen, dass ein bisher für Sonntag geplantes Treffen in Abu Dhabi möglicherweise verschoben wird.

Textgröße ändern:

"Wir stehen in ständigem Kontakt mit den USA und warten auf Details zu den bevorstehenden Treffen", sagte Selenskyj. "Die Ukraine ist bereit, in allen Arbeitsformaten mitzuwirken. Es ist wichtig, dass diese Treffen stattfinden und zu konkreten Ergebnissen führen", fügte der Präsident hinzu.

Am vergangenen Wochenende hatten Unterhändler Moskaus und Kiews in Abu Dhabi erstmals direkt miteinander über einen von den USA vorgelegten Plan zur Beendigung der Kämpfe gesprochen. Sie vereinbarten, die Gespräche am Sonntag in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate fortzusetzen. Selenskyj hatte allerdings schon am Donnerstag angedeutet, dass sich Zeitpunkt und Ort des Treffens noch ändern könnten.

Beide Seiten sind sich nach Angaben der US-Vermittler inzwischen in mehreren Punkten einig - aber nicht im Hauptstreitpunkt: Russland fordert einen Rückzug der ukrainischen Truppen aus der Region Donezk, was Kiew entschieden ablehnt. Die Region Donezk gehört zur Ukraine, ist aber teilweise von russischen Truppen besetzt.

Am Samstag hatte der US-Gesandte Steve Witkoff erneut den russischen Unterhändler Kirill Dmitrijew getroffen, der auch Wirtschaftsgesandter von Kreml-Chef Wladimir Putin ist. Es sei ein "konstruktives" Gespräch gewesen, erklärte Witkoff anschließend im Onlinedienst X. Zuvor hatte Dmitrijew erklärt, dass er neue Gespräche mit US-Vertretern in Miami im US-Bundesstaat Florida führe.

"Wir begrüßen dieses Treffen, da es zeigt, dass Russland sich für den Frieden in der Ukraine einsetzt", schrieb Witkoff nach dem Gespräch mit Dmitrijew. An diesem habe auf US-Seite auch Finanzminister Scott Bessent teilgenommen sowie Jared Kushner, der Schwiegersohn von Präsident Donald Trump.

E.M.Filippelli--PV

Empfohlen

Hohe Spritpreise und Dürre: Moldau verhängt Notstand in Energie- und Wassersektor

Angesichts hoher Spritpreise und einer schweren Dürre hat das Parlament in Moldau einen 60-tägigen Notstand im Energie- und Wassersektor erklärt. Der Gesetzesentwurf passierte am Dienstag das Parlament mit 54 zu 20 Stimmen; 22 Abgeordnete enthielten sich. Der Notstand erlaubt den moldauischen Behörden "eine schnelle Reaktion, falls es zu Unterbrechungen in der Versorgung mit Energie, Sprit und Wasser kommt", erklärte die Regierung.

Erdogan: Welt muss unverzüglich mit Wiederaufbau des Gazastreifens beginnen

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat in seiner Rede vor der UNO einen sofortigen Beginn des Wiederaufbaus im vom Krieg zerstörten Gazastreifen gefordert. "Wir müssen umgehend mit dem Wiederaufbau des Gazastreifens beginnen", sagte Erdogan am Dienstag bei der UN-Generaldebatte in New York. Die Staatenlenker der Welt forderte er auf, "größeren Druck auf Israel auszuüben".

Rede vor der UNO: Trump hält Iran- und Ukraine-Abkommen für möglich

In seiner diesjährigen Rede vor der UN-Vollversammlung hat sich US-Präsident Donald Trump erneut als Friedensstifter inszeniert - trotz ausbleibender Erfolge am Verhandlungstisch. Trump sagte am Dienstag in seiner gut halbstündigen Ansprache in New York, er wolle "schnell" ein Abkommen mit dem Iran schließen. Auch ein US-vermitteltes Abkommen zwischen Russland und der Ukraine komme "schneller, als die Menschen denken", versicherte er.

Erdogan: Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer sind "inakzeptabel"

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat vor der UNO Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer scharf verurteilt. "Die jüngsten Angriffe auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer sind inakzeptabel, unabhängig davon, wer dafür verantwortlich ist", sagte Erdogan am Dienstag vor der Vollversammlung in New York. Seit Beginn des Ukraine-Krieges wurden im Schwarzen Meer Ankara zufolge 226 zivile und kommerzielle Schiffe angegriffen, wobei mehr als 70 Prozent der Angriffe in diesem Jahr erfolgten.

Textgröße ändern: