Pallade Veneta - Fünf Tote bei Protest gegen UN-Mission in der Demokratischen Republik Kongo

Fünf Tote bei Protest gegen UN-Mission in der Demokratischen Republik Kongo


Fünf Tote bei Protest gegen UN-Mission in der Demokratischen Republik Kongo
Fünf Tote bei Protest gegen UN-Mission in der Demokratischen Republik Kongo / Foto: Michael Lunanga - AFP

Bei Protesten gegen die UN-Mission in der Demokratischen Republik Kongo sind mindestens fünf Menschen getötet worden. Rund 50 Menschen seien außerdem verletzt worden, schrieb Regierungssprecher Patrick Muyaya am Dienstag auf Twitter.

Textgröße ändern:

Die Proteste in der Stadt Goma im Osten des Landes hatten am Montag begonnen. Sie richteten sich gegen die von den Demonstranten empfundene Ineffizienz der UN-Stabilisierungsmission Monusco in ihrem Kampf gegen bewaffnete Gruppen. Kundgebungsteilnehmer stürmten am Montag das Hauptquartier der UN-Mission und einen logistischen Stützpunkt, der anschließend von Sicherheitskräfte abgeriegelt wurde.

"Wir wollen keine Monusco mehr!" und "bye, bye Monusco!" hieß es auf Spruchbändern der Demonstranten. Mehrere hundert Menschen beteiligten sich an den Protesten. Sie zerschlugen Glasscheiben und plünderten Computer, Stühle und Tische sowie Wertgegenstände.

M.Romero--PV

Empfohlen

Oberverwaltungsgericht bestätigt Wahlausschluss von AfD-Kandidaten in Niedersachsen

Mehrere wegen Zweifeln an ihrer Verfassungstreue von der niedersächsischen Kommunalwahl am 13. September ausgeschlossene AfD-Direktkandidaten können definitiv nicht antreten. Am Freitag wies das niedersächsische Oberverwaltungsgericht in Lüneburg die von drei Betroffenen, darunter dem stellvertretenden AfD-Landesvorsitzenden Stephan Bothe, eingereichten Beschwerden gegen entsprechende erstinstanzliche Urteile von Verwaltungsgerichten ab. Die Beschlüsse sind unanfechtbar. (Az.: 10 ME 273/26, 10 ME 280/26 und 10 ME 284/26)

Israel übergibt fünf im Südlibanon festgenommene Zivilisten an Beirut

Israel hat fünf im Zuge der Kämpfe gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon festgenommene Zivilisten freigelassen und an Beirut übergeben. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) erklärte am Freitag, es habe die fünf aus israelischer Haft freigelassenen Zivilisten in den Libanon gebracht. Der libanesische Präsident Joseph Aoun dankte dem IKRK sowie der US-Regierung für ihre Bemühungen in dem Fall.

Brandsätze auf Rüstungsfirmen in München: Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Nach einer Attacke mit Brandsätzen auf ein Firmengebäude mit Rüstungsunternehmen in München sind zwei festgenommene Tatverdächtige in Untersuchungshaft genommen worden. Wie das bayerische Landeskriminalamt (LKA) und die Generalstaatsanwaltschaft in der Landeshauptstadt am Freitag mitteilten, werden den Beschuldigten in den erlassenen Haftbefehlen Sachbeschädigung und versuchte Brandstiftung vorgeworfen. Zudem seien im Zuge der Ermittlungen drei Wohnungen im Landkreis München durchsucht worden.

Linken-Chef Pantisano: BSW ist "gescheitert"

Linken-Chef Luigi Pantisano sieht das BSW nach dem Austritt mehrerer Landtagsabgeordneter in Thüringen als "gescheitert" an. BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht habe für ihre Parteigründung vor genau drei Jahren ihren Austritt aus der Linken erklärt, sagte Pantisano am Freitag in Dessau. "Drei Jahre später können wir sagen, das Projekt von Sarah Wagenknecht, eine eigene Partei zu gründen, ist gescheitert."

Textgröße ändern: