Pallade Veneta - Washington erneuert Handelsabkommen mit afrikanischen Ländern bis Ende des Jahres

Washington erneuert Handelsabkommen mit afrikanischen Ländern bis Ende des Jahres


Washington erneuert Handelsabkommen mit afrikanischen Ländern bis Ende des Jahres
Washington erneuert Handelsabkommen mit afrikanischen Ländern bis Ende des Jahres / Foto: SAUL LOEB - AFP

Die US-Regierung hat das Handelsabkommen African Growth and Opportunity Act (Agoa) mit dutzenden afrikanischen Ländern bis zum Ende des Jahres erneuert. Die Erneuerung gelte rückwirkend ab dem 30. September 2025, als das Abkommen ausgelaufen war, erklärte der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer am Dienstag (Ortszeit). Agoa gewährt einigen afrikanischen Produkten zollfreien Zugang auf dem US-Markt.

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Agoa ist ein Eckpfeiler der Handelsbeziehungen zwischen den USA und vielen afrikanischen Ländern. Es war im Jahr 2000 in Kraft getreten und galt für 32 afrikanische Staaten. Im September vergangenen Jahres hatte Washington das Abkommen auslaufen lassen.

Im Jahr 2024 waren im Rahmen des Abkommens Waren im Wert von 8,23 Milliarden Dollar (6,96 Milliarden Euro) exportiert worden, wie die US-Kommission für Internationalen Handel mitteilte. Davon stammte die Hälfte aus Südafrika, hauptsächlich Autos, Edelmetalle und landwirtschaftliche Erzeugnisse, und ein Fünftel aus Nigeria, hauptsächlich Erdöl und andere Energieprodukte.

Die US-Regierung von Präsident Donald Trump setzte das Auslaufen des Abkommens als Druckmittel gegenüber den afrikanischen Ländern ein. So hatte Ghanas Außenminister Samuel Okudzeto Ablakwa im Oktober erklärt, dass Washington die Verlängerung unter anderem an die Aufnahme von aus den USA abgeschobenen Menschen durch sein Land geknüpft habe.

Das Weiße Haus hat zudem mehrfach gefordert, dass afrikanische Länder sich stärker für US-Produkte öffnen müssten. Greer erklärte, dass "ein Agoa des 21. Jahrhunderts mehr von unseren Handelspartnern verlangen und amerikanischen Unternehmen, Landwirten und Viehzüchtern einen besseren Marktzugang bieten muss". Er wolle mit US-Abgeordneten zusammenarbeiten, um "das Programm zu modernisieren und es an Präsident Trumps 'America First'-Politik (Amerika zuerst) auszurichten".

I.Saccomanno--PV

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