Pallade Veneta - Bericht: Bundeskriminalamt registriert 321 Sabotageverdachtsfälle in vergangenem Jahr

Bericht: Bundeskriminalamt registriert 321 Sabotageverdachtsfälle in vergangenem Jahr


Bericht: Bundeskriminalamt registriert 321 Sabotageverdachtsfälle in vergangenem Jahr
Bericht: Bundeskriminalamt registriert 321 Sabotageverdachtsfälle in vergangenem Jahr / Foto: PATRIK STOLLARZ - AFP/Archiv

Das Bundeskriminalamt (BKA) hat einem Medienbericht zufolge im vergangenen Jahr 321 Verdachtsfälle von Sabotage an Infrastrukturanlagen und Behörden registriert. Das gehe aus einem vertraulichen Lagebericht des BKA hervor, über den der Westdeutsche Rundfunk, der Norddeutsche Rundfunk und die "Süddeutsche Zeitung" am Donnerstag berichteten.

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Erfasst wurden demnach verdächtige Zwischenfälle unter anderem in den Kategorien Bahnanlagen, Energie- und Wasserversorgung, Flugverkehr, Bundeswehr, Polizei und sonstigen Verwaltungsbereichen. Die meisten Vorfälle ereigneten sich in Nordrhein-Westfalen (88), gefolgt von Niedersachsen (51) und Bayern beziehungsweise Sachsen (jeweils 30).

Zusätzlich registrierte das BKA dem Bericht zufolge im vergangenen Jahr 1289 verdächtige Drohnenüberflüge, die dem Bericht zufolge teils als Ausspähung eingestuft wurden. Dabei wurden 2310 Drohnen gesichtet.

Dem Bericht zufolge vermuten Sicherheitsbehörden, dass hinter einigen dieser Vorfälle staatliche russische Stellen stecken könnten. Russische Geheimdienste werben demnach seit einigen Jahren verstärkt Menschen über das Internet an und bezahlen diese sogenannten Wegwerf-Agenten für Spionage und Sabotageaktionen. Russland bestreitet dies.

Z.Ottaviano--PV

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