Pallade Veneta - Schah-Sohn Pahlavi ruft die USA zu Militärschlag gegen den Iran auf

Schah-Sohn Pahlavi ruft die USA zu Militärschlag gegen den Iran auf


Schah-Sohn Pahlavi ruft die USA zu Militärschlag gegen den Iran auf
Schah-Sohn Pahlavi ruft die USA zu Militärschlag gegen den Iran auf / Foto: Alex MITA - AFP/Archiv

Kurz vor Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) hat der iranische Exil-Oppositionelle Reza Pahlavi einen erneuten US-Militärschlag gegen den Iran gefordert. Jetzt sei der richtige Moment für einen gezielten Schlag gegen die iranischen Revolutionsgarden, um einen Massenmord zu stoppen und den Iranern eine "faire Chance" zu geben, sagte der Sohn des 1979 gestürzten Schahs am Donnerstag im Gespräch mit dem "Spiegel". Pahlavi reist selbst zur MSC nach München, wo für Freitag und Samstag Proteste von Gegnern der Führung in Teheran angekündigt sind.

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US-Präsident Donald Trump habe "die Chance, Geschichte zu schreiben, indem er dem iranischen Volk zur Freiheit verhilft", fügte Pahlavi hinzu. Das iranische Regime sei geschwächt, die Führung verstecke sich in Bunkern und habe dem Volk nichts zu bieten. Ein Militärschlag gegen den iranischen Unterdrückungsapparat sei "keine äußere Intervention, sondern ein humanitäres Einschreiten".

Der im Iran von vielen verehrte Schah-Sohn bekräftigte zudem, in den Iran zurückkehren zu wollen. "Ich prüfe, wann ich im Iran wirken kann", erklärte der in den USA lebende Pahlavi. Er sei "kein Opferlamm", sondern wolle den Übergang im Land organisieren.

"Die internationale Gemeinschaft sollte aufhören, das Regime zu stützen, und sich klar auf die Seite des iranischen Volks stellen", sagte Pahlavi an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der MSC gerichtet. "Die Freiheitsbewegung in Iran braucht Unterstützung – politisch, wirtschaftlich, notfalls militärisch."

Die Proteste im Iran hatten am 28. Dezember begonnen. Sie entzündeten sich an der schlechten Wirtschaftslage, weiteten sich aber rasch zu einer Massenbewegung gegen die religiöse und politische Führung der Islamischen Republik aus, bevor sie blutig niedergeschlagen wurden.

Bei der am Freitag beginnenden 62. MSC wird die bayerische Landeshauptstadt München wieder zur Bühne für die Weltpolitik. Mehr als tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter über 60 Staats- und Regierungschefs, beraten drei Tage lang über die weltweiten Krisen und Konflikte.

S.Urciuoli--PV

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