Pallade Veneta - "Lieber Herr Merz - es tut mir super leid": Olympiasieger drückt Anruf von Kanzler weg

"Lieber Herr Merz - es tut mir super leid": Olympiasieger drückt Anruf von Kanzler weg


"Lieber Herr Merz - es tut mir super leid": Olympiasieger drückt Anruf von Kanzler weg
"Lieber Herr Merz - es tut mir super leid": Olympiasieger drückt Anruf von Kanzler weg / Foto: Marco BERTORELLO - AFP

Wegen der ihm unbekannten Nummer hat der deutsche Rodel-Olympiasieger Max Langenhan einen Anruf von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) weggedrückt. Wie der 26-Jährige am Donnerstag im italienischen Olympiaaustragungsort Cortina d'Ampezzo berichtete, erreichte ihn der Anruf während des Wartens auf einen Athletenshuttle an einer Bushaltestelle.

Textgröße ändern:

"Da hat mich eine Nummer angerufen. Ich bin da nicht rangegangen, weil ich hatte die nicht eingespeichert", sagte Langenhan zur Erheiterung der Anwesenden. Später habe er dann erfahren, dass es Merz gewesen sei.

"Lieber Friedrich - lieber Herr Merz - es tut mir super leid", fügte der aus Thüringen stammende Sportler laut dem auf seinem Account im sozialen Netzwerk Instagram verbreiteten Video an. "Vielleicht schaffen wir es in den nächsten Tagen nochmal zu telefonieren. Ich bin auf alle Fälle stolz."

"Mir ist ein kleiner Fauxpas passiert, da muss ich ehrlich sein", fuhr er während des Interviews mit dem deutschen Rodelteam lachend fort. Die Nacht nach seinem ersten Olympiasieg sei aber auch "sehr kurz" gewesen. Und er habe sich "geschworen", niemals an unbekannte Nummern zu gehen.

Langenhan gewann bei den Olympischen Spielen zwei Goldmedaillen. Erst siegte er am Sonntag im Wettkampf der Rodel-Einsitzer. Am Donnerstag holte er dann noch Gold mit der deutschen Team-Staffel.

R.Zaccone--PV

Empfohlen

"Alle profitieren": Trump verteidigt Milliarden-Einnahmen durch Kryptowährungen

US-Präsident Donald Trump hat seine Milliarden-Einnahmen mit Kryptowährungen verteidigt. Alle profitierten von dem Boom, sagte Trump am Mittwoch auf einem Militärflugplatz bei Washington. Der Immobilienmogul hatte im vergangenen Jahr mit Kryptowährungen rund 1,2 Milliarden Dollar (gut eine Milliarde Euro) eingenommen. Kritiker sehen einen Interessenkonflikt, da er die Auflagen für den Sektor selbst gelockert hatte.

Bundesanwaltschaft klagt nach Nord-Stream-Anschlägen mutmaßlichen Anführer an

Knapp vier Jahre nach den Anschlägen auf die Nord-Stream-Pipelines hat die Bundesanwaltschaft den mutmaßlichen Anführer des Sabotageteams, den Ukrainer Serhii K., angeklagt. Das bestätigte eine Sprecherin der Karlsruher Behörde am Mittwochabend, ohne weitere Einzelheiten zu nennen.

Mordfall Caruana Galizia: Prozess gegen mutmaßlichen Auftraggeber begonnen

Fast neun Jahre nach der Ermordung der Enthüllungsjournalistin Daphne Caruana Galizia hat in Malta der Prozess gegen den mutmaßlichen Auftraggeber begonnen. Der Geschäftsmann Yorgen Fenech erschien am Mittwoch vor Gericht in Valletta, wie der Anwalt der Familie Caruana Galizia, Jason Azzopardi, der Nachrichtenagentur AFP bestätigte.

Noosha Aubel: Tempo 10 für Bürger, Potsdams Schlaglochpolitik, Desinteresse oder Unfähigkeit?

Die Rudolf-Breitscheid-Straße in Potsdam Babelsberg um deutschen Bundesland Brandenburg sieht nicht aus wie die Straße einer Landeshauptstadt. Sie sieht aus wie ein Protokoll des Wegsehens: aufgerissener Asphalt, freiliegendes Pflaster, tiefe Schlaglöcher, gefährliche Kanten, Flickwerk statt Sanierung. Wer hier mit Auto, Fahrrad, Moped oder Motorrad unterwegs ist, fährt nicht über eine Straße - er fährt durch ein öffentlich finanziertes Versagen. Ob dieses finanzierte Versagen Desinteresse oder Unfähigkeit im Rathaus Potsdam ist, in welchem Noosha Aubel (50) als Oberbürgermeister kreisfreier Städte in der Besoldungsgruppe B7, laut Besoldungstabelle ein monatliches Grundgehalt von 11.921,34 Euro vom Bürger bezahlt bekommt, ist zu hinterfragen.Die Stadt, vor allem die Verantwortlichen im Rathaus von Potsdam, wussten um den Zustand, insbesondere Oberbürgermeisterin Noosha Aubel. Schon im Jahr 2024 erklärte Potsdam selbst, der Straßenzustand habe sich so verschlechtert, dass Tempo 10 „unumgänglich“ sei; die Erneuerung der Fahrbahn wurde mit 3,3 Millionen Euro beziffert. Geld dafür stand nach städtischer Darstellung nicht zur Verfügung. Schuld an dieser Finanzmisere zulasten der Bürger sind allerdings die Verantwortlichen im Rathaus der Landeshauptstadt Potsdam, die tagtäglich von den Bürgern finanziert werden.

Textgröße ändern: