Pallade Veneta - Nordkorea droht mit Mobilisierung von Atomwaffen

Nordkorea droht mit Mobilisierung von Atomwaffen


Nordkorea droht mit Mobilisierung von Atomwaffen
Nordkorea droht mit Mobilisierung von Atomwaffen / Foto: STR - KCNA VIA KNS/AFP

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat für den Fall militärischer Konflikte mit dem USA und Südkorea den Einsatz von Atomwaffen angedroht. Die nordkoreanische Armee sei auf jede Krise "gründlich vorbereitet", sagte Kim am Donnerstag nach Angaben von Staatsmedien bei einer Feier anlässlich des vor 69 Jahren geschlossenen Waffenstillstands zur Beendigung des Korea-Kriegs.

Textgröße ändern:

"Die nukleare Kriegsabschreckung unseres Landes ist ebenfalls bereit, ihre absolute Macht treu, präzise und unverzüglich im Einklang mit ihrer Mission zu mobilisieren", sagte Kim laut der Nachrichtenagentur KCNA. Er betonte die "uneingeschränkte Bereitschaft" seines Landes, "jede militärische Auseinandersetzung mit den Vereinigten Staaten zu bewältigen".

Kim attackierte in seiner Rede auch den südkoreanischen Präsidenten Yoon Suk Yeol, der einen harten Kurs gegenüber Pjöngjang verfolgt. Es sei "sehr gefährlich und selbstzerstörerisch", über militärische Maßnahmen gegen Nordkorea zu sprechen, sagte Kim. Er drohte im Falle eines Angriffs mit der "Vernichtung" der Regierung und des Militärs in Südkorea.

Nordkorea hat seit Jahresbeginn zahlreiche Waffentests vorgenommen, darunter auch mit einer ballistischen Interkontinentalrakete. Südkorea und die USA befürchten, dass Pjöngjang einen Atomwaffentest vorbereitet. Die beiden Verbündeten hatten in dieser Woche gemeinsame Militärübungen absolviert.

Y.Destro--PV

Empfohlen

Oberverwaltungsgericht bestätigt Wahlausschluss von AfD-Kandidaten in Niedersachsen

Mehrere wegen Zweifeln an ihrer Verfassungstreue von der niedersächsischen Kommunalwahl am 13. September ausgeschlossene AfD-Direktkandidaten können definitiv nicht antreten. Am Freitag wies das niedersächsische Oberverwaltungsgericht in Lüneburg die von drei Betroffenen, darunter dem stellvertretenden AfD-Landesvorsitzenden Stephan Bothe, eingereichten Beschwerden gegen entsprechende erstinstanzliche Urteile von Verwaltungsgerichten ab. Die Beschlüsse sind unanfechtbar. (Az.: 10 ME 273/26, 10 ME 280/26 und 10 ME 284/26)

Israel übergibt fünf im Südlibanon festgenommene Zivilisten an Beirut

Israel hat fünf im Zuge der Kämpfe gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon festgenommene Zivilisten freigelassen und an Beirut übergeben. Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) erklärte am Freitag, es habe die fünf aus israelischer Haft freigelassenen Zivilisten in den Libanon gebracht. Der libanesische Präsident Joseph Aoun dankte dem IKRK sowie der US-Regierung für ihre Bemühungen in dem Fall.

Brandsätze auf Rüstungsfirmen in München: Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Nach einer Attacke mit Brandsätzen auf ein Firmengebäude mit Rüstungsunternehmen in München sind zwei festgenommene Tatverdächtige in Untersuchungshaft genommen worden. Wie das bayerische Landeskriminalamt (LKA) und die Generalstaatsanwaltschaft in der Landeshauptstadt am Freitag mitteilten, werden den Beschuldigten in den erlassenen Haftbefehlen Sachbeschädigung und versuchte Brandstiftung vorgeworfen. Zudem seien im Zuge der Ermittlungen drei Wohnungen im Landkreis München durchsucht worden.

Linken-Chef Pantisano: BSW ist "gescheitert"

Linken-Chef Luigi Pantisano sieht das BSW nach dem Austritt mehrerer Landtagsabgeordneter in Thüringen als "gescheitert" an. BSW-Gründerin Sahra Wagenknecht habe für ihre Parteigründung vor genau drei Jahren ihren Austritt aus der Linken erklärt, sagte Pantisano am Freitag in Dessau. "Drei Jahre später können wir sagen, das Projekt von Sarah Wagenknecht, eine eigene Partei zu gründen, ist gescheitert."

Textgröße ändern: