Pallade Veneta - Florida: Sicherheitsbeamte erschießen bewaffneten Eindringling an Trump-Residenz

Florida: Sicherheitsbeamte erschießen bewaffneten Eindringling an Trump-Residenz


Florida: Sicherheitsbeamte erschießen bewaffneten Eindringling an Trump-Residenz
Florida: Sicherheitsbeamte erschießen bewaffneten Eindringling an Trump-Residenz / Foto: Jim WATSON - AFP/Archiv

An der Residenz von US-Präsident Donald Trump im Bundesstaat Florida haben Sicherheitsbeamte einen bewaffneten Eindringling erschossen. Der Mann habe in der Nacht auf Sonntag unerlaubt den "Sicherheitsbereich" von Trumps Anwesen Mar-a-Lago in Palm Beach betreten, erklärte Secret-Service-Sprecher Anthony Guglielmi im Onlinedienst X. Der Mann Anfang 20 sei am Nord-Eingang von Mar-a-Lago gesichtet worden und habe anscheinend eine Schusswaffe und einen Benzinkanister bei sich gehabt.

Textgröße ändern:

Beamte des für den Schutz des Präsidenten zuständigen Secret Service und ein Polizist hätten den Mann gestellt und erschossen, erklärte Guglielmi. US-Beamte seien bei dem Vorfall nicht verletzt worden.

Trump war zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht vor Ort, er hielt sich in der Hauptstadt Washington auf. Die Behörden nahmen Ermittlungen auf, unter anderem zum möglichen Motiv des Mannes.

Der Vorfall ereignete sich laut Secret Service gegen 01.30 Uhr nachts. Der Sheriff des Landkreises Palm Beach, Ric Bradshaw, sagte vor Journalisten, die Beamten hätten den Eindringling aufgefordert, den Treibstoffkanister und die Waffe - eine Shotgun, also eine Flinte - fallenzulassen. Der Mann habe daraufhin den Kanister abgestellt, aber die Waffe in Schussposition gebracht. Zwei Agenten des Secret Service und ein Polizist hätten den Mann daraufhin erschossen.

Trump ist bereits mehrfach Ziel von Attentaten geworden. Am 13. Juli 2024 verletzte ein Schütze den damaligen Präsidentschaftskandidaten bei einem Wahlkampfauftritt in der Kleinstadt Butler im Bundesstaat Pennsylvania am Ohr. Der Angreifer wurde vom Secret Service erschossen.

Im September 2024 wollte ein Mann Trump in Florida beim Golfspielen erschießen. Der 59-Jährige wurde gefasst und Anfang Februar zu lebenslanger Haft verurteilt.

D.Bruno--PV

Empfohlen

Staatsbürgerschaftsrecht: Schlappe für Trump vor Oberstem US-Gericht

Krachende juristische Niederlage für US-Präsident Donald Trump: Der Oberste Gerichtshof in Washington hat am Dienstag Trumps Erlass für verfassungswidrig erklärt, wonach in den USA geborene Kinder nicht mehr automatisch die Staatsbürgerschaft erhalten sollten. Von einem "großen Sieg" sprach der Präsident indes, weil der Gerichtshof Verbote für Transgender-Athletinnen im Frauensport billigte.

Großbritannien will Asylsuchende künftig an Kosten für Unterhalt beteiligen

Großbritannien will Asylbewerber künftig an den Kosten für ihren Unterhalt beteiligen. Die Regelung ist Teil einer Einwanderungsreform, die von der Labour-Regierung am Dienstag ins Parlament eingebracht wurde. Sollten Asylsuchende eine Anerkennung bekommen und dann ein ausreichendes Einkommen erzielen, müssten sie den Regierungsplänen zufolge bis zu 10.000 Pfund (etwa 11.600 Euro) für Unterbringung und Unterhalt während ihres Asylverfahrens zurückzahlen.

Oberstes US-Gericht kippt Trump-Plan für eingeschränkte Staatsbürgerschaft

Krachende Niederlage für US-Präsident Donald Trump vor dem Obersten Gerichtshof: Der Supreme Court hat Trumps Anordnung für unrechtmäßig erklärt, wonach in den USA geborene Kinder nicht mehr automatisch die Staatsbürgerschaft erhalten sollen. Es ist der zweite schwere Misserfolg für den Präsidenten, seit das Oberste Gericht im Februar die meisten seiner Zölle für unrechtmäßig erklärt hatte.

Tausende fordern in Südafrika bei Protesten Ausweisung illegaler Migranten

Tausende Südafrikaner sind landesweit bei fremdenfeindlichen Demonstrationen auf die Straße gegangen, um die Ausweisung von illegalen Migranten zu verlangen. Sie folgten damit der Aufforderung eines Bündnisses aus kleineren Parteien und Bürgerinitiativen, das Ausländern ohne gültigen Papieren eine inoffizielle Frist bis zum 30. Juni für die Ausreise gesetzt hatte. Die Regierung hatte massive Sicherheitsmaßnahmen angeordnet.

Textgröße ändern: