Pallade Veneta - Prozess wegen Anschlagsplänen auf Klinik in Bremerhaven beginnt mit Teilgeständnis

Prozess wegen Anschlagsplänen auf Klinik in Bremerhaven beginnt mit Teilgeständnis


Prozess wegen Anschlagsplänen auf Klinik in Bremerhaven beginnt mit Teilgeständnis
Prozess wegen Anschlagsplänen auf Klinik in Bremerhaven beginnt mit Teilgeständnis / Foto: Patrik STOLLARZ - AFP/Archiv

Vor dem Landgericht Bremen hat am Montag ein Prozess gegen zwei Männer begonnen, die einen dschihadistisch motivierten Anschlag auf ein Krankenhaus in Bremerhaven geplant haben sollen. Die Angeklagten sind Onkel und Neffe. Der Anklage zufolge sollen sie vorgehabt haben, viele andere Menschen und sich selbst zu töten. Der jüngere der beiden gestand zum Prozessauftakt teilweise.

Textgröße ändern:

Der 19-Jährige sollte laut Staatsanwaltschaft eine selbstgebaute Sprengstoffweste tragen. Die Sprengsätze hätten die Männer in der Wohnung der Mutter des 35 Jahre alten Onkels bauen wollen. Die Frau soll auch damit beauftragt worden sein, die Bestandteile zu beschaffen.

Am Montag wurde nach Angaben eines Gerichtssprechers die Anklage verlesen. Der 19-Jährige habe die Vorwürfe gegen ihn teils bestätigt, bestritten habe er aber einen islamistischen Hintergrund. Der 35-Jährige habe noch nichts gesagt.

Die Staatsanwaltschaft wirft den beiden Männern Verabredung zum Mord vor. Die mutmaßlichen Pläne scheiterten den Angaben zufolge an fehlendem Geld und am Einschreiten der Ermittlungsbehörden.

Es seien nur drei potenzielle Bestandteile für Sprengsätze bestellt worden. Was gefunden wurde, habe für den Bau noch nicht ausgereicht. Das Gericht setzte insgesamt 15 Verhandlungstermine bis Anfang Juni an.

E.Magrini--PV

Empfohlen

UN-Generaldebatte beginnt: Trump spricht vor Staats- und Regierungschefs

Bei den Vereinten Nationen in New York beginnt am Dienstag die Generaldebatte der Staats- und Regierungschefs (15.00 Uhr MESZ). Als einer der ersten Redner will sich US-Präsident Donald Trump an die Vertreter der insgesamt 193 UN-Mitgliedstaaten richten. Vergangenes Jahr hatte Trump die UNO frontal angegriffen und ihr unter anderem Versagen bei der Friedensstiftung unterstellt.

Selenskyj trifft Trump in New York

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will sich am Dienstag mit US-Präsident Donald Trump in New York treffen. Die Begegnung soll am Nachmittag am Rande der Generaldebatte der UN-Vollversammlung stattfinden. Selenskyj hatte am Sonntag mit Trump telefoniert und anschließend erklärt, es gebe eine "diplomatische Dynamik" in den Bemühungen um eine Beendigung des Ukraine-Kriegs.

Große US-Sender schränken aus Protest gegen CNN-Hausverbot Trump-Berichterstattung ein

Aus Protest gegen die Hausverbote für den US-Sender CNN und andere Medien im Weißen Haus haben vier große Fernsehsender ihre Berichterstattung über Präsident Donald Trump vorerst eingeschränkt. Die Sender ABC, CBS, Fox News und NBC erklärten am Montag gemeinsam mit CNN, sie würden vorerst nicht mehr über Trump-Auftritte berichten. Das Weiße Haus startete derweil einen eigenen Streamingkanal namens Trump TV.

Macron: Gespräch mit Trump über Lage in Ukraine und im Roten Meer "konstruktiv"

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat nach eigenen Worten ein "konstruktives" Gespräche mit US-Präsident Donald Trump über die Lage in der Ukraine geführt. "Ein weiteres Thema, über das wir sprachen, war die Lage im Roten Meer", sagte Macron am Montag nach dem Treffen mit Trump in New York Journalisten. "Wir hatten eine sehr gute Unterredung. Sie war sehr konstruktiv."

Textgröße ändern: