Pallade Veneta - Vertreter der Ukraine und der USA bereiten in Genf weiteres Treffen mit Russland vor

Vertreter der Ukraine und der USA bereiten in Genf weiteres Treffen mit Russland vor


Vertreter der Ukraine und der USA bereiten in Genf weiteres Treffen mit Russland vor
Vertreter der Ukraine und der USA bereiten in Genf weiteres Treffen mit Russland vor / Foto: Fabrice COFFRINI - AFP

Vertreter der Ukraine und der USA sind am Donnerstag in Genf zusammengetroffen, um weitere trilaterale Gespräche mit Russland über eine Beendigung des Ukraine-Krieges vorzubereiten. Ein bilaterales Treffen mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und mit Jared Kushner habe begonnen, teilte der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow im Onlinedienst X mit.

Textgröße ändern:

"Wir setzen heute in Genf unsere Arbeit im Rahmen des Verhandlungsprozesses fort", erklärte Umerow. Die Ukraine wolle vor den nächsten trilateralen Gesprächen mit Russland im März ihre Positionen mit den USA "synchronisieren".

Der russische Außenminister Sergej Lawrow betonte unterdessen mit Blick auf die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Krieges, Moskau sei nicht in Eile. "Haben Sie von uns irgendetwas über Fristen gehört? Wir haben keine Fristen, wir haben Aufgaben. Die werden wir erledigen", sagte Lawrow staatlichen Medien.

Der russische Präsident Wolodymyr Selenskyj telefonierte im Vorfeld des Treffens nach eigenen Angaben mit US-Präsident Donald Trump. Russischen Staatsmedien zufolge wollte auch der Kreml-Gesandte für internationale Wirtschaftsfragen, Kirill Dmitriew, am Donnerstag in Genf sein. Es gebe aber keine Hinweise auf ein mögliches Treffen mit ukrainischen Vertretern.

Dmitriew wolle am Donnerstag in Genf eintreffen, um mit den US-Vertretern Verhandlungen über "wirtschaftliche Fragen" fortzuführen, berichtete die russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf eine anonyme Quelle.

In Genf hatte Mitte Februar eine trilaterale Gesprächsrunde mit Vertretern Russlands, der Ukraine und der USA stattgefunden, die allerdings keine konkreten Ergebnisse brachte. Moskau beharrt für ein Ende seines Angriffskriegs auf seiner Forderung, dass die Ukraine die gesamte Donbass-Region abtreten soll - was Kiew strikt ablehnt.

N.Tartaglione--PV

Empfohlen

Mehr als eine Million Ausländer in Spanien stellen Antrag auf Aufenthaltstitel

In Spanien haben im Rahmen eines speziellen Programms der linksgerichteten Regierung mehr als eine Million Ausländer ohne Papiere einen Antrag auf Legalisierung ihres Aufenthalts gestellt. "Wir möchten, dass die Welt Spanien als ein Land sieht, das die Menschenrechte achtet, schützt und garantiert", sagte der sozialistische Regierungschef Pedro Sánchez am Dienstag in einer Ansprache.

Termine gegen Bezahlung: Anklage gegen Mitarbeiterin von Berliner Einwanderungsamt

Die Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen eine ehemalige Mitarbeiterin des Berliner Landesamts für Einwanderung wegen Bestechlichkeit erhoben. Gegen Zahlung von Geldbeträgen soll die 27-Jährige rechtswidrig Termine an Kunden vergeben und Meldedaten abgefragt haben, wie die Anklagebehörde am Dienstag in der Hauptstadt mitteilte. Fünf Menschen sollen dazu in verschiedenen Fällen Beihilfe geleistet haben. Sie sind ebenfalls angeklagt.

Hakenkreuz an queerem Zentrum in Mönchengladbach: Drei Verdächtige ermittelt

Nach einer Hakenkreuzschmiererei an einem queeren Zentrum in Mönchengladbach hat die Polizei drei Tatverdächtige ermittelt. Im Zuge der Ermittlungen durch den Staatsschutz konnte der Tatverdacht gegen sie erhärtet werden, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Dienstag mitteilte. Der Vorfall hatte sich bereits Mitte April ereignet. Hintergründe und Motiv der Tat seien weiter Gegenstand der laufenden Ermittlungen, hieß es.

Erträge aus Rundfunkbeitrag 2025 leicht gesunken

Die Erträge aus dem Rundfunkbeitrag sind im vergangenen Jahr leicht gesunken. ARD, ZDF, Deutschlandradio und die Landesmedienanstalten erhielten 2025 von den Beitragszahlern 8,72 Milliarden Euro, wie der Beitragsservice am Dienstag in Köln mitteilte. Das waren rund 20 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. Die Zahl der zum Rundfunkbeitrag angemeldeten Wohnungen sei leicht zurückgegangen, hieß es.

Textgröße ändern: