Pallade Veneta - Japans Regierungschefin Takaichi gegen Öffnung des Kaiserthrons für Frauen

Japans Regierungschefin Takaichi gegen Öffnung des Kaiserthrons für Frauen


Japans Regierungschefin Takaichi gegen Öffnung des Kaiserthrons für Frauen
Japans Regierungschefin Takaichi gegen Öffnung des Kaiserthrons für Frauen / Foto: STR - JIJI PRESS/AFP/Archiv

Japans neue Regierungschefin Sanae Takaichi hat sich gegen eine Öffnung des Kaiserthrons für Frauen ausgesprochen. Ein Expertengremium habe es 2021 als "angemessen" eingestuft, die Thronfolge auf männliche Nachkommen der kaiserlichen Familie zu beschränken, sagte Takaichi am Freitag vor dem Parlament in Tokio. "Die Regierung und auch ich selbst respektieren diese Einschätzung", sagte Takaichi, die als erste Frau an der Spitze der japanischen Regierung steht.

Textgröße ändern:

In Japan dürfen nur Männer den Thron besteigen. Die Tochter von Kaiser Naruhito und Kaiserin Masako, Prinzessin Aiko, kann daher nicht Kaiserin werden. Auf Platz eins und zwei der Thronfolge stehen der jüngere Bruder von Kaiser Naruhito, Kronprinz Akishino, und dessen Sohn, Prinz Hisahito. Auch Hisahitos ältere Schwestern werden übergangen.

In Japan wird seit Jahrzehnten immer wieder über die strenge Thronfolgeregelung diskutiert. Umfragen zufolge sind die allermeisten Japanerinnen und Japaner offen für eine Frau an der Spitze des Kaiserhauses. Vor allem Takaichis konservative Regierungspartei will jedoch strikt an der patrilinearen Thronfolge festhalten.

L.Barone--PV

Empfohlen

FDP-Vorstand tritt geschlossen zurück - Dürr will erneut als Chef antreten

Nach den schweren Niederlagen der FDP bei den Landtagswahlen in diesem Jahr ist der Bundesvorstand der Partei geschlossen zurückgetreten. Auch der Bundesvorsitzende Christian Dürr erklärte am Montag seinen Rücktritt - kündigte aber an, bei der Neuwahl der FDP-Spitze auf dem Bundesparteitag im Mai erneut für den Vorsitz zu kandidieren.

Bundeswehrverband sieht deutlich höheren Personalbedarf in der Truppe

Der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, André Wüstner, rechnet mit einem deutlich höheren Personalbedarf bei der Bundeswehr. Die Zahl der Soldatinnen und Soldaten müsse "oberhalb von 300.000" liegen, sagte Wüstner am Montag dem ARD-Hauptstadtstudio. Das Verteidigungsministerium plant derzeit mit 260.000 aktiven Soldatinnen und Soldaten bis Mitte der 2030er-Jahre. Wüstner begründet seine Personalschätzung mit Verpflichtungen, die Deutschland gegenüber der Nato eingegangen ist.

Scheidender Mainzer Ministerpräsident Schweitzer will in Landespolitik bleiben

Nach der Niederlage seiner SPD bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz will der noch amtierende Ministerpräsident Alexander Schweitzer in der Landespolitik bleiben. Sein Landtagsmandat werde er annehmen, bestätigte ein Parteisprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Minister in einem Kabinett von CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder wolle er nicht werden.

Trump vertagt Angriffspläne auf iranische Kraftwerke - Ölpreis gibt nach

Erneute Kehrtwende von US-Präsident Donald Trump im Iran-Krieg: Kurz vor Ablauf eines Ultimatums an den Iran vertagte Trump Pläne für US-Angriffe auf iranische Kraftwerke am Montag für fünf Tage. In neuen Verhandlungen mit Teheran hätten sich "wesentliche Übereinstimmungen" ergeben, sagte der US-Präsident. Obwohl iranische Medien Gespräche mit den USA dementierten, sank der Ölpreis deutlich, die Börsen verzeichneten Gewinne.

Textgröße ändern: